A. Ausgangssituation:
Der Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs ist ein ganz wesentlicher Wirtschafts-faktor. Täglich benützen viele Personen die Linienbusse der staatlichen und privaten Linien-betreiber um rasch, zielstrebig, kostengünstig und möglichst bequem von A nach B zu gelangen. Ob es sich nun um den Weg von oder zur Arbeit handelt, um den Weg von oder zur Schule oder um private Fahrten, ist dabei nicht unbedingt von Bedeutung. Wichtig ist, dass diese Fahrten reibungslos und zufrieden stellend für den Fahrgast ablaufen, damit dieser bei Bedarf wieder den Linienbus benutzt. Die Erwartungen an das dafür einzusetzende Transportmittel sind umfassend und werden von den verschiedenen Linienbuserzeugern abgedeckt.
Grundsätzlich ist festzustellen, dass Unzufriedenheit mit einem Teilaspekt und schlechte Erfahrungen (z.B. Fahrt im Schulbus) das Gesamturteil über den Öffentlichen Nahverkehr prägen. Es besteht die Gefahr, dass sich ein eher schlechtes Image des ÖPNV auf innovative Mobilitätskonzepte überträgt und damit deren Akzeptanz bzw. Frequentierung herabsenkt, obwohl das Angebot möglicherweise bedarfsgerecht wäre. Die Entwicklung eines Marketingkonzeptes ist von daher sinnvoll, Ziel dabei ist, das Unternehmensbild zu verbessern und die Kunden darüber in Kenntnis zu setzen.
Nicht jeder kann und will sich den begleiteten Prozess zu einem aufwendigen Corporate Identity Design leisten. Im Dienstleistungsbereich, in dem die Mitarbeiter/innen eine zentrale Rolle spielen, sollte dem wirkungsvollen und unverzichtbaren internen Marketing allerdings ein hoher Stellenwert eingeräumt werden.
Die Anforderungen und Belastungen an den Linienbusfahrer sind in den letzten Jahren zunehmend gestiegen, vielseitig und sehr verantwortungsvoll geworden.
Es kommt dabei nicht nur auf die fahrtechnische Qualifikation des Fahrers an, sondern ganz gezielt auf den Umgang mit den Fahrgästen, sprich also den Kunden.
Dies bedeutet, dass der Fahrer zur Bewältigung seiner verschiedenen Aufgaben täglich eine Fülle psychologischer und organisatorischer Fähigkeiten unter Beweis stellen muss. Dies meistens unter großem Zeitdruck und nebenbei unter verkehrsbedingten Einflussfaktoren, wie beispielsweise Verkehrsstaus, Unfälle usw.
Linienbuslenker kommen aus den verschiedensten Berufssparten (hauptsächlich aber Mechaniker oder LKW-Fahrer). Die meisten besitzen eine Berufskraftfahrerausbildung, die jedoch sehr spezifisch auf LKW-Belange ausgelegt ist.
Die bisher praktizierten Bildungsmöglichkeiten für Linienbusfahrer sind gemessen an den gehobenen Anforderungen, nicht selten eher unzureichend und erfordern neue Wege der Weiterbildung. Unser Seminar-Angebot widmet sich speziell den Anforderungen im Bereich des Verhaltens Busfahrer – Fahrgast.