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Das Umfeld
Von außen her - von der Umwelt her - gesehen- stehen in erster Linie leider immer noch die kollektiven negativen Projektionen in die Krankheit im Vordergrund. Krebs gilt immer noch als Metapher für gesellschaftlich nicht integrierte Realitäten wie Schmerz, Behinderung, körperliches und seelisches Leiden, Hilfsbedürftigkeit, Vergänglichkeit und Tod, was als "Sturz aus der normalen Wirklichkeit" empfunden wird. So erfahren betroffene Patienten nicht selten zusätzlich zu der Belastung durch die Krankheit eine Kränkung durch Ausgrenzung.
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Der Tod wird in unserer Gesellschaft als Bedrohung empfunden. Er scheint alles zu zerstören, was wir uns aufgebaut haben. Wir können nichts von unseren angesammelten (materiellen) Reichtümer mitnehmen. Wir haben das Gefühl geliebte Menschen zu verlieren. Es scheint alles aus zu sein. Zumindest zwingt uns die Nähe zu ihm alles Äußere zurück zu lassen und uns auf eine Reise in etwas (scheinbar) Unbekanntes zu begeben. Beziehungen zum Tod können sich ganz unterschiedlich gestalten: Der Tod wird als Demütigung und persönliche Niederlage, als Befreiung und als etwas Anziehende, ja sogar als Freund empfunden, manche flüchten in die Abgrenzung, halten sich für unsterblich und denken, dass es immer nur die anderen erwischt. Seine Nähe zu spüren, kann uns aber auch Aufforderung sein, uns an unsere Vergänglichkeit zu erinnern und daran, wie wichtig es ist, die Dinge, die wir tun wollen, gleich zu tun. Dann können wir auch erfüllt und entspannt sterben ohne das Gefühl etwas versäumt zu haben.
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Ehrfurcht und Achtung für dem Weg des
Nächsten entwickeln lernen.
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