VII.Fertigkeiten, Haltung - Diverse Module - Arbeitseinheiten
Modul I Achtsamkeit
Unser Alltagsbewusstsein ist kein wirksames Mittel, um tiefere Ebenen unseres Selbst zu erfahren und zu verändern, denn unser Alltagsbewusstsein nutzt gerade diese tiefen Schichten für seine gewohnheitsmäßige Selbstorganisation. Deshalb stehen wir beim Ringen um Veränderung oft an dem Punkt, dass wir das Problem mit dem Verstand durchaus gut erkennen, aber die Lösungsversuche funktionieren nicht. An dieser Stelle hilft uns innere Achtsamkeit, eine Form der Aufmerksamkeit, die sich in den meditativen Disziplinen schon seit Jahrtausenden bewährt hat. Die langsame Schulung der inneren Achtsamkeit baut eine immer stabiler werdende Bewusstseinsposition auf, die uns mehr und mehr erlaubt, die Bestandteile und die Gestaltung des inneren Erlebens zu erforschen. Zunächst bekommen wir ein besseres Gespür und Gefühl für die Fragen unseres Lebens, und schließlich können wir zu den Grundlagen unserer Selbstorganisation Zugang finden, dem »roten Faden«, der sich oft wie in einem Webmuster durch viele Bereiche unseres Lebens zieht. Die nicht-bewussten automatischen Steuerungsfaktoren werden allmählich ins Bewusstsein gehoben und durch eine immer umfassender werdende »Selbstführung« organisiert. Letztlich führt der Weg der Achtsamkeit zu den Kräften der Selbstheilung und der inneren Weisheit.
Wahrnehmen, fühlen, denken, handeln
Im Zentrum von Bewegung, Sozialerfahrung, Körpererfahrung, Gefühlen, Sprache bzw. Sprechen und Kognition steht die Wahrnehmung. Alles ist nichts ohne Wahrnehmung und Achtsamkeit. Unsere Wahrnehmung ist es, die uns hilft, Schöpfer unserer Gedanken zu sein und damit Schöpfer unseres künftigen Seins.
Achtsamkeit, wache Aufmerksamkeit, annehmen, was ist, wahrnehmen, was ist, Konzentration, wertfreie Wahrnehmungsschulung, nachspüren, zulassen, be-greifen, die Wirklichkeit anerkennen, auf die Wahrheit hören, in die Stille lauschen, das Unhörbare hören, das kaum Vernehmbare erkennen, verstehen, einwilligen, zustimmen, ja sagen zur eigenen Existenz. Wirklichkeit, ist das, was wirkt. Das Eigentliche sichtbar machen, zum Ursprung hinfinden, sich im eigenen Wesen erkennen, sich dem eigenen Wesenskern annähern, den Keim hegen und pflegen, aus der Quelle schöpfen, innere Kräfte wecken, sich der eigenen Person annehmen und sie zum Klingen/Tönen bringen, Durchdringung des Seinszustandes.
In dem Maße, wie wir die Verbindung zu unserem Wesensgrund und der Lebenskraft verlieren, fühlen wir eine Leere in uns, eine Einsamkeit, einen Mangel. Wenn es uns gelingt, uns diesen Gefühlen zu stellen, geschieht dadurch paradoxer Weise eine Öffnung.
Es ist nicht leicht in Zeiten innerer Verwirrung die widerstrebenden Gefühle festzuhalten und anzunehmen und darauf zu vertrauen, dass die innere Wahrheit uns führt.
Aber genau diese innere Wahrheit führt uns, wenn wir nicht versuchen unseren Prozess abzukürzen oder zu umgehen, dann meldet sich eine Gewissheit tief aus unserem Inneren.
Zur Findung von Gewissheit brauchen wir aber auch die Unterstützung und Spiegelung durch andere Menschen auf unserer Reise zur Heilung und Bewusstwerdung.
Jeder von uns trägt eine Art Lebensweisheit in sich, es liegt an uns, uns mit ihr zu verbinden. Wenn wir auf unsere Intuition hören und ihr vertrauen, wird sie uns leiten.
Nur durch innere Wandlung wandelt sich das Außen, auch wenn es noch so langsam nachfolgt. Ist die innere Mitte stark und geordnet, so bleibt es nicht aus, dass das Wirrsal der Peripherie sich allmählich klärt und sich wie von selbst ordnet um die Klarheit der inneren Mitte.
Achtsamkeit ist der Schlüssel, der das Verborgene öffnet.
Modul II Dialog
Aus unserer Sicht wird die Qualität der Selbstorganisation eines Menschen durch den Fluss von Informationen bestimmt. Wie verschiedene Anteile einer Person zusammenarbeiten, hängt davon ab, was sie voneinander und über die Außenwelt wissen. Interne Modelle der Wirklichkeit eröffnen und begrenzen die Verhaltens- und Erlebnismöglichkeiten. Worte kennzeichnen und bewegen dabei die symbolischen Ebenen, auf denen diese Art von Informationen gespeichert und verändert werden kann. Worte sind auch eine wichtige Art, wie ein Heilprozessbegleiter ständig mit dem inneren Erleben des begleiteten Menschen in Verbindung bleiben kann und so Sorge tragen, dass sich Begleiter und begleiteter nicht in verschiedenen Welten befinden, sondern wirklich sich zusammen bewegen.
Hin hören. Zur Welt bringen - zur Sprache bringen.
Als Prozessbegleiter, die Ausdrücke des Gegenübers hören, aufgreifen, und wirken lassen. Darauf hören, was der Kranke (der Heilung in sich sucht) alles weiß. Aufnehmen, was gesagt wird und es aus dem Vorbewussten herausholen, ihm Bedeutung geben. Einen Satz herausnehmen und würdigen. Sprechen, hin hören, über die Sprache zur Welt bringen. Dialogischer Prozess. Kommunikation, Zwiesprache, Dialektik. Dialog wichtiges Handwerkszeug für den Prozessbegleiter.
Kommunikationskultur, Kommunikationsmodelle, Kommunikationsübungen, Kommunikationsarrangements, Berührung, Begegnung sind der Boden auf dem fruchtbarer Dialog gedeiht.
Eine "Ich-Du-Begegnung" ist kein greifbarer "Zustand" oder "Ziel" einer Heilprozessbegleitung. Das "Dialogische" ist eine Haltung der Offenheit gegenüber dem Anderen, der Einzigartigkeit der anderen Person, die mit dem Wunsch einhergeht, mich selbst in der "Begegnung" mit dieser anderen Person ganz zu zeigen. Es ist die Bereitschaft, mich nach all meinen individuellen Anstrengungen "dem Zwischen" zweier Menschen hinzugeben " - zu erkennen, dass sich eine echte Begegnung nur durch die "Gnade" ergibt. Wie Martin Buber so schön poetisch formulierte: "Das Du begegnet mir von Gnaden, durch Suchen wird es nicht gefunden." Es handelt sich um eine Offenheit für eine größere Bewusstheit, "eine größere Gestalt". Zwei Menschen müssen für die Möglichkeit einer echten Begegnung offen sein. Selbst dann mag sich ein Ich-Du-Moment nicht einstellen, trotz unserer besten persönlichen Absichten. Ein solcher dialogischer Ansatz erkennt genau, dass ein Ich-Du-Moment im Wechselspiel mit Ich-Es-Beziehungsmomenten auftritt. Sie sind einander Figur und Grund. In gewisser Hinsicht kann das Dialogische als der Rahmen, der Grund gesehen werden, der sowohl die "Ich-Du-" als auch die "Ich-Es-Momente" einschließt. Das Dialogische verlangt nach einem Gleichgewicht von Ich-Du- und Ich-Es-Bezogenheit.
Ein Dialog ist in keiner der beiden Personen zentriert und hat dennoch seinen Ursprung in beiden. Es ist die tief in meinem Sein verankerte Erkenntnis des Mysterischen und des Wertes des anderen Menschen als Person, die unabhängig von meinen Bedürfnissen besteht. Und dennoch ist da gleichzeitig ein Bewusstsein vorhanden, dass wir auf geheimnisvolle Weise verbunden sind. Die andere Person erfährt zur gleichen Zeit ähnliches. Ich sehe/erlebe mein Gegenüber und es mich. Etwas geschieht zwischen uns. Ein Moment der Begegnung. Jeder von uns wird durch etwas von außerhalb sich/ihr selbst berührt - durch das Gegenüber. Es handelt sich um einen Moment von gleichzeitiger Verbundenheit und Getrenntheit. Anschließend ist keiner von uns beiden genau der/dieselbe, der er/sie einen Moment vorher noch war. Unsere Begegnung ist "mehr" als die Summe dessen, was wir - jeder für sich - in diese Situation mit hinein brachten. Es findet Berührung statt, die über beide Einzelschicksale hinaus führt und das Tor zu etwas Größerem öffnet.
Deshalb glauben wir, dass ein dialogischer Ansatz von der Person des/der Heilprozessbegleiters verlangt, ein "Verwalteramt" einzunehmen. Einen solchen Ansatz ernst zu nehmen heißt, die eigenen ichbezogenen Bedürfnisse und Absichten zumindest vorübergehend beiseite zu legen (einschließlich auch der wohlmeinenden Absicht zu "heilen"), sich in den Dienst des Dialogs zwischen zweien zu stellen und infolgedessen auf die tiefsten und dennoch oft gerade verborgensten Bedürfnisse des/der anderen zu achten. "Sich in den Dienst zu stellen" meint das tiefste Hören dessen, was bislang ungehört blieb, dem Unausgesprochenen zu erlauben zum Ausdruck zu gelangen, der Enthüllung des Verborgenen und dem Sichtbarwerden des Nichtgezeigten Raum zu geben.
Letztendlich heißt das, um mit Bloch zu sprechen, den Mut zu haben, sich in das Dunkel der noch nicht gelebten Zukunft zwischen Zweien führen zu lassen und den nächsten Schritt als offenen Möglichkeitsraum anzunehmen, der weder gut noch schlecht ist im vorhinein, sondern gelebt werden will.
Es gehört zum Wesen der Aufgabe eines Heilprozessbegleiters, vom Paradoxon durchdrungen zu sein. Als Heilprozessbegleiter müssen wir uns selbst dazu erziehen, im Paradox zu leben - auf den schöpferischen Quell zu stoßen, der knapp unterhalb der Oberfläche der unlösbaren Paradoxien liegt. Wir arbeiten in einem paradoxen Beruf, mehr als in einem "unmöglichen". Ins Wesen eines Paradoxons einzudringen heißt, die "Wahrheit" des verbundenen Seins und Erfahrens tief zu empfinden. Unsere Gehirne brauchen noch eine Erziehung zu dem, was unsere Herzen schon wissen.
Wenn man dem anderen mit einer Ich-Du-Haltung gegenübertritt, führt dies nicht sicher zu einer gegenseitig-gleichzeitigen Ich-Du-Begegnung. Ich mag mich der anderen Person nähern und aufrichtig offen dafür sein, dass sich ein solcher Moment ereignet, dennoch kann er sich nur dann ereignen, wenn mein Gegenüber "ja" zu meiner Haltung sagt. Ich kann den anderen nicht "zwingen", mir (so) zu begegnen. Ich kann es nicht einseitig durch eine übermenschliche oder "mystische" Anstrengung herbeiführen. Hier bin ich aufs tiefste und unerbittlich mit den Grenzen meines eigenen Menschseins konfrontiert. So sehr ich auch aus ganzem Herzen eine Verbindung mit einer anderen Person wünschen mag, begrenzt werde ich durch die Offenheit und Bereitschaft dieser Person, an einem solchen "Zwischen" teilzuhaben. Beide müssen offen dafür sein, dass ihnen (so) begegnet wird. Die fehlende Bereitschaft bei einer Person vereitelt die Möglichkeit für beide. Mein Ansinnen an mein Gegenüber mag durch und durch dialogisch sein und dennoch mag sich eine Ich-Du-Begegnung nicht einstellen.
Im Bewusstsein dieser Wahrheit zu stehen flößt Demut ein. Es handelt sich um ein tiefes Anerkennen unserer ichbezogenen Bedürfnisse und der Grenzen unserer Individualität. Der Versuch eine Ich-Du-Beziehung zu "machen", führt in die Schuld frecher "Selbstüberschätzung". So können wir auch nicht heilen. Schon in der Bibel können viele Bilder finden, die deutlich machen, Heilung geht zunächst vom kranken selbst aus. Es braucht seine Einwilligung ins Heilwerden, ohne sie ist alles vergebliche Mühe. Das andere: Nicht wir machen Heilung, sondern sie geschieht dem Kranken, möglicherweise durch unsere Begleitung oder unser Dasein, aber doch vor allen Dingen aufgrund seiner eigenen Bereitschaft und auch aufgrund des richtigen Zeitpunkts. Raum und Zeit müssen zusammen kommen und in einen Moment der Verdichtung, der totalen Veräußerung aufgehen wie eine Saat.
Solcher Mut, dem Unbekannten ins Gesicht zu schauen, verlangt viel vom Heilprozessbegleiter. In unserer Ausbildung zum Heilprozessbegleiter wird großer Wert darauf gelegt, zu lernen, dem "Sein" zu vertrauen und ihm mutig gegenüberzutreten. Darin besteht die wahre und immer gegenwärtige Herausforderung für die dialogisch-orientierten Heilprozessbegleiter.
So eine Haltung verlangt Mut. Den Mut, nicht nur die eigene Sichtweise beizubehalten, sondern auch um entschieden offen zu bleiben für die Entfaltung dessen was ist - unabhängig davon, ob es zu unseren vorgefassten Meinungen passt - sogar vermeintlich dialogischen. Diese Philosophie des "Gegebenen" dehnt die Grenzen der Theorie und des Vorstellungsvermögens. Buber verstand das nur zu gut, wenn er sagte, "Die Möglichkeitsgrenzen des Dialogischen sind die des Innewerdens." Es verlangt Mut, weil wir für alles offen bleiben müssen, was sich in der Begegnung entwickelt. Das ist Gehen auf einem "schmalen Grat". Möglichkeiten durch bereits vorab festgelegte Kategorien auszuschließen, heißt einen bedeutungsvollen Dialog abzuwürgen. Es verlangt Mut, unzählige Spannungen in enger und fruchtbarer Beziehung zueinander zu halten, ohne ihren vollen Entwicklungsprozess abzubrechen.
Modul III Narratives Erzählen
Geschichten
Märchen energetische Bewegungsbilder
Mythen
Sagen
Das menschliche Dasein ist eingebettet in Geschichten und Erzählungen.
Salman Rushdie entwickelt hierfür in seiner Erzählung Harun eine schöne Metaphorik, die wir uns zu Hilfe holen wollen:
Er schreibt vom „Meer der Geschichtenströme“: „Der Zauber des Meeres (begann) seine Wirkung auf ihn auszuüben, denn als er tief ins Wasser blickte, sah er, dass es aus tausend - tausend - tausend - und einer verschiedenen Strömung bestand, jede von einer anderen Farbe, die sich ineinander verflochten und verschlangen wie eine flüssige Tapisserie von atemberaubender Vielfalt .... (Es) waren die Geschichtenströme, und jeder farbige Strang repräsentierte und enthielt eine einzelne Erzählung ..... Das Meer der Geschichtenströme stellte die größte Bibliothek des Universums dar. Und da die Geschichten hier in flüssiger Form aufbewahrt wurden, behielten sie die wundersame Fähigkeit, sich zu verändern, sich in neue Versionen ihrer selbst zu verwandeln, sich mit anderen Geschichten zu vereinen und dadurch zu wieder neuen Geschichten zu werden.“
Menschliches Erleben, Sinngeben und Verhalten vollzieht sich innerhalb eines „Flusses des Erzählens“ – das ist die Grundannahme unseres auch narrativen Verständnisses von Heilprozessbegleitung. Unsere je eigenen Geschichten bilden jenen Kontext, der bestimmt, wie wir Wirklichkeit wahrnehmen, wie wir sie interpunktieren, wie wir sie beschreiben, erklären und bewerten. Geschichten legen nahe, wie wir uns selbst, unsere Geschichte und unsere Lebenswelt verstehen. Sie sind bestimmender Hintergrund unseres Handelns und unseres Interagierens mit sozialen Anderen wie auch mit uns selbst. Dieses Handeln und Interagieren prägt den Raum unserer Erfahrung – wir erzeugen die Welt, in der wir leben, indem wir sie leben -, womit sich der Kreis zu unserem Wahrnehmen und Bedeutungsgeben im Kontext der so erzeugten Wirklichkeit schließt. Wer also neue Geschichten denkt, neue Stränge des Erzählens zulässt, denkt seine Wirklichkeit neu, wird anders handeln und wird selbst ein Anderer werden.
Prozessuale Konzepte narrativer Begleitung
Prozessuale Konzepte narrativer Begleitung gründen auf dem Verständnis, dass sich Geschichten im Lebenskontext eines Menschen in wunderbarerweise als „Übergangsrituale“ eignen. Zunächst bedeutet das für den Heilprozessbegleiter: zusammen mit dem begleiteten Menschen die Geschichten zu finden, die zur momentanen Lebenssituation des Menschen passen, also im Grunde seine "Geschichte", sein "Gewordensein", wie er sie/es versteht, zu entdecken. Daneben geht es darum, die vorhandenen Geschichten in Bewegung kommen zu lassen, aus ihren Strömen heraus neue Geschichten auftauchen zu lassen, um letztendlich über die Geschichten es zuzulassen, dass sich der eigene Lebenskontext umdeutet und neu ausrichtet. (Nichts anderes machen im Übrigen unsere Träume.)
Dabei fällt immer wieder ein dreiphasiger Prozessverlauf auf, der sich in zeitlich aufeinanderfolgenden Sequenzen ausfaltet:
In der ersten Phase zielt der begleitete Dialog darauf ab, dass begleitete Menschen Abstand sowohl zu der dominanten Geschichte rund um Schwieriges, wie auch zu dominanten/gängigen/bekannten Bedeutungsgebungen und Erzählformen, die am Gewordenen festhalten, gewinnen. In diesem Zusammenhang ist die Möglichkeit des sogenannten „Aus-sich-heraus-Denkens bzw. Aus-sich-heraus-Sprechens von Problemen“ bzw. die Identifikation und Beschreibung „problemfestschreibender Stimmen“ bedeutsam.
In der zweiten Phase erfolgt eine Erkundung von Ausnahmen und Widerstandsleistungen gegen dominierende Probleme und Erzählungen. Mit Hilfe einer Fokussierung des sog. „ scheinbar Abwesenden aber durchaus Impliziten“ werden alternative Erzählmöglichkeiten (wieder) eingeführt. Narrative Prozessbegleitung spricht in diesem Zusammenhang auch von einer „Archäologie der Hoffnung“.
In der dritten Phase des Dialogs geht es um eine Verankerung und Verdichtung alternativen Erzählens und alternativer Lösungsstrategien, wobei sozialen Anderen bzw. der Person des Heilprozessbegleiters eine wesentliche Funktion der „Zeugenschaft“ rund um verändertes Erzählen zukommt.
Die lösungstheoretische Perspektive
Unsere Sprache reicht nie an die Komplexität unserer Erfahrung heran: die Wirklichkeit, in der wir leben und von der wir selbst Teil sind, ist ungleich reichhaltiger als es unsere Sprache, als es unsere Geschichten rund um diese Wirklichkeit erfassen können. Die in unserer Kultur dominierenden, problem-zentrierten Erzählungen stellen nur eine mögliche Version unter mehreren anderen dar, wie wir rund um Schwieriges, rund um unser eigenes Selbst, rund um unsere Beziehungen für uns wichtigen sozialen Anderen erzählen könnten. Dass dieses problem-ausgerichtete Erzählen eine vorrangige Stellung einnimmt, hängt nicht damit zusammen, dass es subjektive Wirklichkeit vollständiger oder wahrheitsgemäßer abzubilden vermag als anderes Erzählen. Seine Vorrangstellung leitet sich vielmehr aus der Tatsache ab, dass diesem Erzählen im Rahmen sozialer und familiärer Diskursprozesse diese Vorrangstellung eingeräumt wird - dass es einen Erzählstil, eine Erzählperspektive verwirklicht, welche in der Regel nahtlos an dominante herkunftsfamiliäre Erzähltraditionen, ebenso wie an dominante gesellschaftliche Diskurse innerhalb der sozialen Lebenswelt, anschließt. Diese Einbettung schränkt die Möglichkeit ein, dass wir rund um unsere Wirklichkeit anstelle einer Erzählung der Pathologie, des Versagens, der Wiederholung eine Geschichte der zuweilen gelingenden Ausnahmen und Variationen, die sich in Unterschieden und in Abweichungen von „Problemen“ äußern, favorisieren. Geschichten, so die narrative Prämisse, bilden Wirklichkeit nicht ab, sondern konstituieren diese. Wie und wovon wir erzählen, ist nicht Abbild der Wirklichkeit rund um uns, sondern Ausdruck einer Wahl oder Entscheidung, die wir treffen. Diese „Wahl“ anderen Erzählens ist freilich eine, die nicht beliebig ist und oft nur mühsam errungen werden kann. Welche Implikationen birgt ein Erzählen rund um unser Selbst, rund um Schwieriges, das einer „Lösungssprache“ folgt? Zum einen geht ein anderes Erzählen mit einem subjektiv anderen Erleben und anderer Befindlichkeit einher, mit einer Verwandlung unseres Selbstverständnisses und unseres Verständnisses wesentlicher sozialer Beziehungen. Es verwirklicht ein „Neu-Schreiben von Lebensgeschichten“. Zum anderen eröffnet dieses „alternative Erzählen“ Zugänge zu alternativen Handlungen und Interaktionen. Es ermöglicht alternative Lösungsansätze rund um Schwieriges und eine Nutzung von Ressourcen im Kontext von Lösungsentwicklungen, die bislang unbeachtet blieben. Der Begleitete wird so zum Drehbuchautor einer Geschichte, die eine hinreichend gute Zukunft mit einwebt.
Geschichten über Heilung und anderes - Phänomene derHeilung wahrnehmen.
Wenn Du der Liebe erlaubst, frei zu fließen wird alles in ihrem Strom getragen. Alles Grau der Unentschlossenheit ist weggewaschen. Sie reinigt Gedanken und Gefühle. Sie überwindet alles, was ihr entgegensteht in Unwissenheit. Keine Ursache ist größer, kein Weg wahrer.
Sie drückt sich aus auch in den erzählten Geschichten
Folge Deinem Traum! Du hast die Fähigkeit zu erreichen, was immer du anstrebst; in Dir steckt jedes Potential, das Du Dir vorstellen kannst. Setze Deine Ziele immer höher als Du glaubst, sie erreichen zu können. Auf diese Weise wirst Du oft entdecken, dass wenn Deine Talente durch Deine Vorstellungskraft freigesetzt werden , Du jedes Ziel erreichen kannst. Wenn Dir Leute ihre Hilfe oder Weisheit auf Deinem Weg durch das Leben offerieren, dann akzeptiere sie dankbar. Du kannst eine Menge lernen von denen, die vor Dir einen Weg gegangen sind. Aber habe nie Angst davor und zögere nicht, abseits der akzeptierten Pfade zu gehen. Gehe vorwärts in Deiner eigenen Richtung, wenn Dein Herz Dir sagt, dass es der richtige Weg für Dich ist. Glaube immer, dass Du am Ende Erfolg haben wirst, was immer Du auch tust, und vergesse nie den Wert des Durchhaltens, der Disziplin und der Entschlossenheit. Du bist bestimmt, das zu werden, wovon Du träumst.
Du hast immer Wahlmöglichkeiten Arbeite, wie wenn Du kein Geld bräuchtest Liebe, wie wenn Du nie verletzt worden wärst Tanze, wie wenn niemand zuschauen würde.
So schnell und so gewaltig die Geschichten sich von jetzt auf nachher in ihrer ganzen Schönheit erheben, so schnell verblühen sie auch wieder und der erblühende Auftakt des Neubeginns, der Zauber verblasst.
Modul IV Der Atem
Den Atem zu Hilfe nehmen, sich neues Leben einhauchen, die Kräfte des Lebens zu Hilfe rufen. Atem hat viele Ausdrucksweisen. In seiner umfassendsten Form ist er Ausdruck des großen Ein-Atems und Aus-Atems des Schöpfers und seiner Schöpfung. Auf den Menschen bezogen verbinden die meisten von Ihnen mit Atem wahrscheinlich die lebenserhaltende Atem-Funktion: nämlich den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxyd in den Lungenkapillaren und auf diese Weise die Reinigung unseres Blutes. Wir nennen dies den physiologischen Atem.
Wir möchten hier aber in einen anderen Atem einführen: den inneren Atem. "Dieser hat weniger mit dem Austausch von Sauerstoff und Co2 oder Zwerchfellreflexen zu tun, als vielmehr mit einem ganzheitlichen psychisch-energetischen Konzept des Organismus, das im Altgriechentum als Soma – Psyche/Geist – bezeichnet wurde. Dieser Atem ist eng mit der Lebenskraft, im Chinesischen Chi, oder Prana im Indischen, verbunden. Aus ihr formt sich der Energie- oder Ätherkörper, der den physischen Körper wie eine zweite transparente Gestalt umhüllt. Die neue Biologie teilt diese Auffassung, bevorzugt aber den Ausdruck Biomagnetfeld oder Bioresonanzfeld für die feinstoffliche Hülle.
Chi ist Lebensenergie
Nach dem chinesischen Verständnis fließt im Körper die unsichtbare, aber spürbare Lebensenergie «Chi». Diese zirkuliert in den Energiebahnen des Körpers, den Meridianen. Kann die Energie frei fließen, fühlen wir uns vital und sind gesund. Verletzungen, übermäßiger Stress und ungesunde Lebensweise können den Energiefluss stören. Bleibt dieser Zustand bestehen, kann sich daraus eine Krankheit entwickeln. Folgen wir dem Fluss der Lebensenergie, können wir uns neu ausrichten.
Chi und Innerer Atem verhalten sich zueinander wie ein Zwillingspaar, unzertrennlich und aufeinander abgestimmt. Denn Chi verstärkt und harmonisiert den Fluss des Inneren Atems und die Sammlung im Inneren Atem fördert das Chi. Daher ist die Arbeit mit dem Inneren Atem auch immer zugleich Arbeit an der Lebenskraft und an der Feinstofflichkeit. Sie zu beleben, zu harmonisieren und in ihrer Veränderbarkeit dem ICH bewusst zu machen, ist eine der Aufgaben des Heilprozessbegleiters.
Der feinstoffliche Körper ist die Matrix für den grobstofflichen physischen Körper. Wo sich Stauung zeigt, kann der Fluss der Lebensenergie nicht frei durch das komplexe Aggregat von Nerven, Drüsen, Organen fließen und Krankheit ist die Folge (gut sichtbar ist dies u. a. in der Kirlianfotografie). Ebenso wie im Umgang mit Chi, der Lebenskraft, entschlüsselt sich für uns die Quelle des Inneren Atems in der Zuwendung zu uns selbst und zu unserer eigenen tiefen Schöpferkraft. Ich meine damit die Verbindung zu der tiefen Urkraft des Lebens, der Erde in uns, den Wurzeln unseres persönlichen Atem- und Lebensbaumes, der im Körper am Ende der Wirbelsäule beginnt – oder noch tiefer, unter unseren Fußsohlen. Dort atmet es ein und aus, ein und aus, belebt und bewirkt. Diese große autonome Kraft bringt sich durch Hingabe und innere Sammlung ins Strömen oder Fließen, und das ist zunächst –ungewohnt für Menschen die in Berufen der traditionellen Schulmedizin stehen – ein Geschehenlassen, ein Einsinken ins Unbewusste, ein Ruhen, bis nach einer Weile der Sammlung diese tiefe, magnetische Atembewegung aus sich selbst entsteht, sich selbst zeugt und rhythmisiert.
Atem ist Leben. Der Mensch wird durch den Atem eine lebendige Seele. Es ist der Atem, der den Körper am Leben erhält, das Blut versorgt und nährt. Jedes Kind weiß das und jedes lebendige Wesen atmet jeden Tag ohne Unterlass Luft ein und aus.
Übung:
Setze oder lege dich so hin, dass deine Muskeln entspannt sind und dein Atem frei fließen kann. Schließe die Augen und konzentriere dich auf deine Atmung
Einatmen.
Ausatmen.
Dann atmest du ganz tief aus, bis keine Luft mehr in deinen Lungen verbleibt.
Atme dann langsam ein und spüre, wie mit dem Atem Äther in deine Lungen strömt.
Wenn deine Lungen ganz voll Luft sind, dann halte den Atem an.
Spüre, wie der Äther aus deinen Lungen in das Gewebe deines Körpers übergeht.
Spüre, wie das Blut, was durch deine Adern pulsiert, mit Äther angereichert wird.
Halte die Luft an, bis du das Gefühl hast, dass aller Äther in diesem Atemzug jetzt in deinem Körper wirkt.
Dann atme aus, so langsam es dir möglich ist.
Atme ganz tief aus, bis keine Luft mehr in deinen Lungen verbleibt.
Wiederhole den Vorgang jetzt noch zweimal.
Dann atme wieder normal und bedanke dich bei den Erzengeln für die spirituelle Kraft, die nun in dir wirkt.
Erst wenn die innere Atemkraft angeregt ist und sich der Innere Atem über die aufgerichtete Rückenkraft in den drei Leibesräumen frei übereinander und zueinander entfaltet (Ich–Höheres Selbst) nach dem Gesetz von Polarität, Schwingung, Entsprechung, Rhythmus, Geschlecht zu dem, der Ich wirklich BIN, können sich Seelenatem und Persönlichkeitsatem treffen. Das kann ein ganz kleiner, sehr nach innen genommener Atem sein, kaum sichtbar, aber von einer alles durchströmenden, fließenden Qualität. Der Atem ruht still in der Pause zwischen ein und aus, nur ein feiner Luftzug hinter dem Herztor. "Du sollst deine Liebste nicht wecken, bevor es ihr nicht selbst gefällt", sagt Salomon.
In dieser Art der introversen Atemwahrnehmung zwischen Ein-Atem und Aus-Atem liegt der Schlüssel zur Präsenz des Moments. Diesen Atem täglich in uns zu suchen und in Balance zu setzen zu seinem Gegenpol, dem großen Himmlischen Atem, der uns mit der Schöpferquelle verbindet, ist heilender Sinn und heilende Übung im Umgang mit uns selbst. Wie in der Meditation ist es Tun im Nicht -Tun, wach sein und entspannt, sich der schöpferischen Lebenskraft öffnen. Die Nahtstelle, wo die beiden Kräfte "Innerer Himmel und Innere Erde" sich in uns berühren, entspricht dem Ort des Selbst oder der Integration aller Kräfte: das BIN ICH SELBST. Bei den meisten Menschen wird diese Nahtstelle im Herzbereich liegen, manchmal auch im tiefen Hara, bei anderen, mehr emotional ausgerichteten Menschen vielleicht im Übergang von Herz- und Sonnengeflecht, und beim entwickelten Menschen in der Wachheit des beobachtenden Zentrums, dem Ajna - Zentrum zwischen den Augenbrauen und dem mit ihm verbundenen Herztor. Dazu ein alter taoistischer Spruch aus dem Geheimnis der Goldenen Blüte: "Das himmlische Herz wohnt zwischen Sonne und Mond, zwischen den beiden Augen. Die Gedanken auf den Zwischenraum zwischen beiden Augen heften, bewirkt, dass das Licht eindringt."
Man könnte den physischen Atem mit dem Atem der Persönlichkeit vergleichen und den Inneren Atem mit dem Atem der Seele oder mit dem Transpersonalen Atem, weil er uns in Beziehung setzt zu einer Kraft, die transpersonal –über das personale Ich hinausgehend – und in ihrer Rückbindung an diese tiefe Kraft auch so erfahren werden kann. Wir nennen diesen Atem auch: den "fließenden Atem", den "Gewebeatem", das "innere Gewand", den "Licht - Äther".
Modul VI Berührung – berührt werden- Berührung zulassen
Massage Schon vor über 3000 Jahren wurden Massagetechniken von Indern und später von den Chinesen beschrieben. Massage gilt als eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit. Massage ist Medizin für Körper und Seele.
Heilung durch Berührung
Heute ist die Medizinwissenschaft in der Lage, die Zusammenhänge zwischen Berührung und den biochemischen Vorgängen im Körper zu erklären. Bei der Massage werden Rezeptoren angesprochen die über das Rückenmark Signale an den Thalamus im Gehirn - die Sammelstelle der Sinnessysteme - weiterleiten. Der mit dem Thalamusverbundene Hypothalamus steuert das Hormonsystem und kontrolliert die inneren Organe über das Nervensystem. Sind Organe in ihrer Funktion gestört, hat der Hypothalamus die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen. Der Hypothalamus bewirkt über Hormonausschüttung die wichtigsten Regulationsvorgänge des Organismus, wie Wärmeregulation, Wach- und Schlafrhythmus, Blutdruck- und Atemregulation, Sexualfunktionen und die Schweißsekretion. Ebenfalls mit dem Hypothalamus verbunden, ist das Limbische System, das die Funktion des ”emotionalen Gehirns” inne hat. Das Limbische-System ist stammesgeschichtlich gesehen die älteste Hirnstruktur der Säugetiere. In ihm sind die Flucht- und Schutzreflexe gespeichert: Angst, Freude, Trauer, Stress haben ihre unwillkürlichen Auswirkung auf den gesamten Organismus. Berührung durch Massage – auch bei der Selbstmassage – beeinflussen über die Sinnesreize der Haut die Stoffwechselfunktionen in unserem Gehirn.
Hand auflegen kann Wunder wirken, kann das Gefühl entstehen lassen, von gehalten werden. Wer gehalten wird, kann loslassen und wer loslässt, befindet sich mitten im Lebensgeschehen.
Zwischen dem einzelnen Menschen und der Welt liegt immer die Haut. Sie grenzt ab, sie ermöglicht überhaupt erst Innenraum und ist gleichzeitig Öffnung. Wenn uns etwas unter die Haut geht, erreicht es uns in der Tiefe und hinterlässt einen starken Eindruck. Sie ist Vermittlungs- und Ausdrucksorgan. Ganz am Anfang einer Gesundungs - einer Pflege- oder auch einer Verabschiedungsbeziehung sollte immer auch die Wahrnehmung der Haut stehen. Sie gibt uns Informationen, sagt uns etwas über den allgemeinen Zustand eines Menschen oder auch über seine Erkrankungen. Ein Grossteil unserer Sinne lässt sich über die Haut aktivieren. Heilende Herzensbeziehung findet das Tor zum Menschen meistens über sein größtes Organ, die Haut. Wie kann man Gesundheit und Genesung über die Haut fördern? Welche Qualität braucht das? Warum spricht man von heilenden Händen. Warum können wir im respektvollen Nahkontakt zu einem anderen Menschen dessen Empfindungen hautnah miterleben?
Modul 6 Pflanzenkräfte nutzen
Zu allen Zeiten haben Menschen die Bedeutung der Heilpflanzen für die Gesundheit erkannt, ihre Wirkung genutzt und Heilung und Segen erfahren, nicht nur im Sinne von Gesundung, sondern auch im Sinne von Heilung Die großen Kräuterkundigen arbeiteten und heilten von jeher mit den Geschenken aus der Natur und haben uns einen wertvollen Wissensschatz überliefert. Seit einigen Jahren erfreut sich die Kräuterheilkunde wieder einem breiten Interesse. Zunehmend setzen auch Ärztinnen und Ärzte die wirksamen Pflanzenkräfte ein. Auch für die Hausapotheke eignen sich zahlreiche Heilpflanzen. Leichte Erkrankungen und gesundheitliche Störungen lassen sich gut selbst behandeln. Um Pflanzen als wertvolle Helfer zur Verhinderung und Linderung von Alltagsbeschwerden oder gar zur Heilung von Krankheiten zu nutzen, ist es allerdings wichtig, sie zu kennen, richtig zu gebrauchen und rechtzeitig anzuwenden. Sie werden in das überlieferte Wissen altbewährter Heilpflanzen eingeführt und erhalten Informationen über ihre Verwendungsmöglichkeiten. Anhand von Beispielen wird erläutert, wie Sie durch einfache Anwendungen so manche Beschwerden mit der vielseitigen und preisgünstigen Hausapotheke der Natur selbst heilen können.
Heilung durch Pflanzen - Welche Möglichkeiten gibt es? - Phytotherapie
Phytotherapie ist die Wissenschaft, die sich mit der Anwendung pflanzlicher Heilmittel beim kranken Menschen befasst.
Die Phytotherapie nutzt die in Pflanzen vorhandenen Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten.
Die Pflanzen, die in der Phytotherapie verwendet werden, umfassen sowohl stark wirksame Arzneipflanzen wie die Tollkirsche als auch schwach wirksame wie die Pfefferminze.
Heilung durch Pflanzen - Welche Möglichkeiten gibt es? – Homöopathie
Homöopathie beruht auf der Behandlungsmethode "Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen".
Die Behandlung mit kleinsten Mengen der Arzneimittel kann zur Heilung der Krankheit führen, während durch große Mengen desselben Arzneimittels beim Gesunden ähnliche Erscheinungen ausgelöst werden, wie sie die zu behandlenden Krankheiten hervorrufen.
Die Arzneien werden als Urtinktur nur aus naturbelassenen Substanzen hergestellt und potenziert.
Heilung durch Pflanzen - Welche Möglichkeiten gibt es? - Bachblütentherapie
Durch die Bach-Blütentherapie sollen negative seelische Gemütszustände langfristig positiv beeinflußt werden. Dadurch wird dem Körper eine höhere Widerstandskraft verliehen.
Heilung durch Pflanzen - Welche Möglichkeiten gibt es? – Aromatherapie
Die Aromatherapie stärkt die Widerstands- und Abwehrmechanismen des Körpers.
Duftstoffe wirken in feinster stofflicher Dosierung auf die Regulationsmechanismen der Stoffwechselprozesse im Körper ein.
Wichtige Personen in der Geschichte der Heilpflanzenkunde
HippokratesDioskurides
(460 - 377 v- Chr.)(1. Jh.n. Chr.)
GalenusHildegard von Bingen (129 - 199 n. Chr.)(1098 - 1179 n. Chr.)
Paracelsus (1493 - 1541 n. Chr.)
Modul 7Rituale zur Gesundung
In einer Zeit fehlender Rituale, die den Kranken darin bestärken könnten, sein Leid auf sich zu nehmen, rückt der Blick von der Innenschau ab, hin zu von außen auf außen gerichtete Technikgläubigkeit. Befriedung bringt erst das Röntgenbild/der Ultraschall, der mir beweist, dass ich keinen Grund zur Angst habe. Die Sicherheit, die ich im eigenen Innern nicht mehr finde, versuche ich jetzt im fast zwanghaften und stetigen Beobachten des eigenen Körpers von außen zu ersetzen. Aber nun nicht mehr um meinen Blick für eine hinreichend gut gedachte Zukunft wieder öffnen zu können, sondern um meine schlimmsten Fantasien über das Fortschreiten der Krankheit nicht bestätigt zu finden.
Zwar schafft die Widerlegung der furchtbaren Vermutungen eine momentane Verschnaufpause gegen die Ängste, allerdings ohne Vision für die Zukunft.
Warum waren Kranke früher guter Hoffnung und warteten auf die erste Regung der hoffnungsfroh schon ausgemalten zukünftigen Widergenesung? Wie können wir uns erfahrbar machen, dass zur Gesundung auch Disziplin, Demut oder Hingabe gehört?
An der eigenen Gesundung arbeitenbedeutet Anstrengung und Leistung zugleich.
„Euer Schmerz ist das Aufbrechen der Schale, die Euer Verstehen umschließt.“ Prophet Khalil Gibran.
Unabdingbar ist es, den Kranken zu erklären, dass Schmerzen während der akuten Krankheitsphase nicht gottgegeben als Strafe, sondern naturgewollt als Segenzu betrachten sind. Der Kranke muss wieder lernen, seinem Körperempfinden zu trauen.
Wir als Heilprozessbegleiter stehen dem Kranken bei und greifen nur in besonderen Situationen ein, um eventuell den Impuls einer Wendung auszulösen. Der Rest ist Sache des Kranken, seines Körpers, seiner Seele, seines Geistes.
Glück wird heute leider allzu oft im Außen gesucht, im Konsum technischer Möglichkeiten, - oft durch die Rituale im Behandlungszimmer nicht weniger Ärzte verstärkt - , aber eigentlich meint Glück gelungene Anstrengung, Befriedung in der Annahme des eigenen nächsten Schrittes, des eigenen Schicksals, wohin auch immer er oder es führt.
Modul 8 Träume ein wichtiger Schlüssel zur Heilung
Das älteste Zeugnis einer Traumkultur findet sich bei den alten Ägyptern. Im so genannten "hieratischen Traumbuch" sind die ersten Empfehlungen zur Traumdeutung schriftlich niedergelegt. Es entstand vor ca. 4000 Jahren. Eine Abschrift davon ist heute teilweise noch erhalten. Sie stammt von dem Schreiber Amunachte, der um 1100 v. Chr. gelebt hat. Die Deutungen beginnen immer mit dem Wortlaut: "Wenn ein Mensch im Traum sieht……" und verkünden die Zukunft.
Alle Menschen träumen. Auch wenn Sie sich vielleicht nicht daran erinnern können - Sie träumen trotzdem. Wir träumen in bestimmten Schlafphasen - vor allem kurz bevor wir aufwachen. Traumlos sind allein die extremen Tiefschlafphasen. Die Aktivitäten unseres Gehirns im Schlaf lassen sich messen. Elektroden an der Kopfhaut können die entsprechenden Hirnwellen aufzeichnen. Außerdem lassen sich an den Augenbewegungen ebenfalls Traumaktivitäten erkennen: Wenn wir träumen, bewegen sich unsere Augen hinter den geschlossenen Lidern sehr schnell. Man spricht dann von REM-Phasen (Rapid Eye Movement - zu deutsch: schnelle Augenbewegung). Es ist aber lohnenswert, sich einmal mit den eigenen Träumen zu beschäftigen, denn sie können uns viele wertvolle Hinweise geben - einerseits über uns selbst und über unser Unterbewusstsein und andererseits können wir sie als Quelle der Inspiration und für neue Ideen nutzen. Das wirklich Faszinierende an unseren Träumen ist, dass wir uns in ihnen von jeglichen Begrenzungen und Zwängen befreien können. Da in unseren Träumen unser Unterbewusstsein aktiv wird, kommen wir in Kontakt mit unserem Ur-Innersten. Erkenntnisse durch Träume können sehr aufschlussreich sein, wenn wir mehr über uns selbst erfahren wollen. Die Botschaften können uns aber auch Angst machen.
Wer sich an seine Träume - ob positive oder negative - erinnern kann, möchte oft wissen, was sie bedeuten könnten. Bei manchen Träumen fällt uns eine Deutung leicht, denn sie sind die Folge konkreter Erlebnisse und wir können sie eindeutig bestimmten Geschehnissen in unserem Leben zuordnen. Bei anderen Träumen ist es schwieriger, denn sie sind in Symbolen und Metaphern verschlüsselt und machen auf den ersten Blick wenig Sinn.
Früher wurden Träume meist zur Zukunftsdeutung genutzt. Erst Sigmund Freud sah in den Symbolen und Bildern der Träume die Möglichkeit, diese psychologisch auszuwerten und damit die Person besser zu verstehen. Für Sigmund Freud stammten die Bilder in den Träumen aus dem Unterbewusstsein und stellten Elemente oder Gedanken dar, die der Mensch zuvor verdrängt hatte. Er unterschied aber zwischen den ursprünglichen verdrängten Elementen und den Traumbildern insofern, als dass das Ich (der bewusste Teil) die unbewussten Elemente in Traumbildern chiffriert. Nur so kann der Mensch trotz der Konfrontation mit den unbewussten Elementen ruhig weiterschlafen. In der Psychoanalyse nach Sigmund Freud werden Träume interpretiert und es wird versucht, die eigentlich unbewussten Elemente zu finden. Sigmund Freud und später auch C.G. Jung nahmen an, dass Träume zusätzlich ererbte archaische Elemente enthalten, die sich aus den Erfahrungen der Vorfahren der Person bilden. Demnach wurden einige Symbole als sogenannte Archetypen bezeichnet und entsprechend gedeutet.
Um sich mit den eigenen Träumen befassen zu können, muss man sich zunächst überhaupt an sie erinnern können. Traumbilder verflüchtigen sich oft so schnell, dass wir nur noch vage Erinnerungsfetzen im Kopf haben und sie schnell komplett vergessen. Sie können es aber trainieren, sich an Ihre Träume zu erinnern. Dazu können Sie z.B. folgendes tun:
Nehmen Sie sich am Abend bevor Sie einschlafen fest vor, sich am Morgen an Ihre Träume erinnern zu können.
Legen Sie Stift und Papier neben das Bett und schreiben Sie sofort, wenn Sie aufwachen (auch mitten in der Nacht) auf, an was Sie sich alles erinnern können. Wenn Sie die Bilder nicht in Worten ausdrücken können, zeichnen Sie, was geschehen ist.
Gehen Sie Ihren Traum noch einmal im Geiste durch, wenn Sie gerade beim Aufwachen sind und sich noch im Halbschlaf befinden.
Erinnern Sie sich an Ihre Träume, bevor Sie aus dem Bett steigen. Der Kontakt Ihrer Füße mit dem Boden bringt Sie symbolisch und körperlich in die reale Welt. Das kann das Vergessen der Träume verstärken.
Geben Sie nicht gleich auf, sondern nehmen Sie sich immer wieder vor, sich an die Träume zu erinnern. Schreiben Sie auch kleine Erinnerungsstücke auf, die Ihnen vielleicht zunächst bedeutungslos erscheinen. So signalisieren Sie Ihrem Unterbewusstsein , dass Sie ein wirkliches Interesse an seinen Botschaften haben.
Entscheidend ist, dass Sie Ihre Träume ganz persönlich für sich selbst auswerten und nicht einfach nur irgendwelchen Schemata, Vorgaben oder Hinweisen anderer folgen. Ihre Träume sind etwas sehr persönliches und letztlich liegt der Schlüssel zu den Bildern in Ihnen selbst. Traumdeutungslexika sind eine gute Grundlage, aber viel wichtiger ist es, dass Sie in sich hineinhorchen und herausfinden, welche Bedeutung ein Bild oder ein Symbol für Sie ganz persönlich hat. Seien Sie dabei nicht allzu verbissen, denn nicht immer sollten wir in unsere Traumbilder einen tieferen Sinn hineindeuten. Vielleicht können Sie eine offene und spielerisch neugierige Herangehensweise entwickeln. So werden Ihnen die Botschaften Ihres Unterbewusstseins am ehesten verständlich. Schreiben Sie sich Ihre spontanen Ideen und Deutungen immer gleich zu Ihrem Traum auf. So können Sie auch später noch einmal darüber nachdenken und dann fallen Ihnen vielleicht noch weitere Deutungsmöglichkeiten ein.
Es kann sehr sinnvoll sein, die eigenen Träume über eine gewisse Zeit hinweg zu beobachten und auszuwerten. Wenn Sie Ihre Träume aufschreiben, können Sie sie leicht miteinander vergleichen und die Aussagen in Beziehung setzen.
Traum ist eine autonome neuronale Tätigkeit höherer Organismen. Der normal übliche kausale Zusammenhang in der Hirntätigkeit ist nicht erkennbar.
Träume sind existenziell notwendig. Träume stabilisieren Fließgleichgewichte und festigen/korrigieren Engramme. Nach Träumen (und Schlaf) ist die neuronale Leistung verbessert. Traumentzug dagegen stört die neuronale Leistung und schädigt letztlich das Gehirn.
Pierre-Cécile Puvis de Chavannes: Der Traum, 1883 Die meisten Träume bleiben unbewusst. Beim Aufwachen kann jedoch der letzte Trauminhalt ins Bewusstsein dringen. Der Traum wird meistens während des Schlafes erlebt, manchmal auch im Wachzustand als Wachtraum bzw. Tagtraum.
In einer überwiegenden Zahl der Fälle ist der Träumer nicht in der Lage, zwischen Traum und Realität zu unterscheiden. Er akzeptiert den Traum als Realität, gleich wie absurd sich die einzelnen Traumelemente darstellen. Es ist jedoch möglich, sich während des Traumes bewusst zu werden, dass es sich um einen Traum handelt; dieser Zustand wird Klartraum oder auch "luzider Traum" genannt.
Der Traum setzt sich über Grenzen von Zeit, Ort und Naturgesetzen hinweg; er ermöglicht die Begegnung mit Verstorbenen, Welt- und Zeitreisen, verleiht Tieren Sprache und dem Träumenden besondere Kräfte. Dabei findet der Traum nach Ansicht der meisten Menschen ausschließlich im Geiste des Träumers statt. Einige Menschen gehen allerdings davon aus, dass Träume eine eigene Realität besitzen.
Kleine Kinder träumen meist von Spielen oder Tieren und sind dabei sehr aktiv. Bei Mädchen sind Kontaktaufnahme und "Happy End" häufiger als bei Jungen, die eher von unangenehmen, konflikthaften Themen träumen. Bei Heranwachsenden nehmen bizarre Züge in den Träumen zu.
Während des Einschlafens verliert man zunächst die Kontrolle über den Gedankenablauf, dann entschwindet die Raum-Zeit-Orientierung, schließlich treten Traumbilder auf, die normalerweise als wirkliches Geschehen empfunden werden.
Träume kommen in allen Phasen des Schlafes vor (Einschlafen, Aufwachen, REM-Schlaf und Non REM-Schlaf). Allerdings berichten Probanden am häufigsten von lebhaften Träumen wenn sie direkt aus dem REM-Schlaf geweckt werden. Erwacht man allerdings aus dem Tiefschlaf, mangelt es an Orientierung und am Erinnerungsvermögen. Die Erinnerung an die Traumgeschehnisse verblasst nach dem Erwachen üblicherweise binnen etwa 5-10 Minuten, sofern sie nicht durch eine Aufzeichnung festgehalten wird.
Traumdeutung bzw. Oneirologie (griech. óνειρoς "Traum") ist die Interpretation von im Traum erlebten Inhalten anhand von Symbolik. Der Trauminhalt wird dazu in den Wachzustand überführt (Erinnerung/Aufzeichnung) und dort mit dem Ziel reflektiert, Erkenntnisse zu gewinnen. Die Traumdeutung erhebt hierbei nicht den Anspruch einer autoritativen Diagnose.
Traumanalyse
Die praktische Traumanalyse geht davon aus, dass in Wahrheit alle Menschen in der Lage sind, die momentane Bedeutung des Traumes für sich zu erkennen. Träume eignen sich sehr gut, um mehr über sich selbst, den Körper, die Begierden, die Gefühle, die Erinnerungen und das intuitive Wissen zu erfahren.
Sigmund Freud machte in seinem epochalen Werk "Die Traumdeutung" (1900) den Traum zu einem wichtigen Bestandteil seiner psychoanalytischen Theorie neurotischer Erkrankungen; er hielt die Interpretation des Traumes für den "Königsweg" zum Verständnis unbewusster Prozesse. Nach Freud gehen zwar auch äußere Sinnesreize, Reize aus dem Körperinnern und Erlebnisse des Vortags ("Tagesreste") in den Traum ein, vorwiegend ist er aber ein von äußeren Reizen relativ unabhängiges seelisches Produkt, das Trieb- und Affektzustände, Wünsche und Ängste der träumenden Person sowie deren lebensgeschichtlich bedingte Situation darstellt. Nach Freud ist der Traum der "Hüter des Schlafes", indem er die unbewussten, verdrängten Wünsche des latenten Trauminhalts in das geträumte Bilderrätsel des bewusstseinsfähigen manifesten Trauminhaltes übersetzt. Für diese so genannte Traumarbeit bedient er sich bestimmter Mechanismen wie der Verschiebung, Verdichtung und der Symbolisierung. Die psychoanalytische Traumdeutung verwendet die Technik der freien Assoziation, wobei der Träumer am Tag in einem entspannten Zustand unzensurierte Einfälle und Gedanken zu seinem Traum findet; mithilfe dieser Assoziation soll der latente Trauminhalt ausfindig gemacht werden.
Carl Gustav Jung ging von einer Kontinuität von Wach- und Traumbewusstsein aus und verstand den Traum als unmittelbare Darstellung der inneren Wirklichkeit der Träumenden. Jung prägte auch den Begriff des kollektiven Unbewussten, einer Ebene, auf welcher Menschen (teilweise kulturkreisspezifisch) gleiche Grundassoziationen mit archetypischen Symbolen zeigen (z.B. Animus und Anima als eigenem Teilaspekt des jeweils anderen Geschlechts).
Geschichte der Traumdeutung
Seit den Anfängen der Menschheit spielt die Deutung der Fantasiebilder, die im Schlaf erlebt werden, eine große Rolle in den Religionen und Mythen, aber auch bei der Bewältigung von alltäglichen Situationen. Sie wurden immer unterschiedlich aufgefasst — verdammt und gefürchtet als Trugbilder des Bösen, verehrt als göttliche Botschaften für die Zukunft. Die älteste nachweisbare Beschäftigung mit dem Traum ist über 4.000 Jahre alt
Die Deutung erinnerter Trauminhalte ist seit der Antike bekannt; sie wurde besonders von den Babyloniern und Assyrern hoch geschätzt. Das 1. Buch Mose berichtet von dem besonders begabten Traumdeuter Josef. Im Hellenismus bildete sich eine regelrechte Zukunftsdeutekunst der Traumkundigen. Während man in der Zeit der Aufklärung den Träumen relativ wenig Beachtung schenkte, entdeckte die Romantik die Beziehung der Träume zum Märchen und zum Unbewussten. Positivisten des 19. Jahrhunderts führten Träume auf Körpergeschehen (Leibreize, Hirnsekrete u. a.) zurück. Heute gibt es neben den geschilderten tiefenpsychologischen Auffassungen auch ein neuropsychologisches Verständnis des Traums, das im Traum entweder unkontrollierte elektrische Entladungen der Nervenzellen sieht oder ihn als Möglichkeit der Verarbeitung von Tagesresten versteht.
Weitere Ansätze der Traumdeutung:
Daseinsanalyse
Träumen ist eine Art In-der-Welt-sein wie der Wachzustand. Der Unterschied zeichnet sich dadurch aus, dass dem Träumer nur das erscheint, was seiner stimmungsgemäßen Befindlichkeit in hohem Maße entspricht. Träume geben Aufschlüsse über Offenheit und Verschlossenheit gegenüber den eigenen Seinsmöglichkeiten. Es gibt keine Sinnsuche hinter dem manifesten Traum, es werden nur erkennbare Bedeutungsgehalte erfragt. Bei der Interpretation des Manifesten werden Analogien zwischen Traumgeschehen und Verhaltensweisen, Emotionen und Konflikten in der Wachwelt gesucht.
Klientenzentrierte Psychotherapie
Dieser Ansatz orientiert sich am manifesten Trauminhalt. Bei der Interpretation werden Traumstimmung, -wahrnehmung und -handlung aufgegriffen und als Möglichkeit zur Selbstaktualisierung eingesetzt. Als Selbstaktualisierung wird die innere Kraft zum Wachstum und zur Selbstverwirklichung verstanden.
Gestalttherapie
In der Gestalttherapie werden Träume als existenzielle Botschaften des Träumenden betrachtet. Die bekannte Traumdeutung wird ersetzt durch szenische Darstellungen des Traums sowie durch Dialoge mit ausgewählten Traumteilen. Der Träumer kann vorkommende Personen und Gegenstände als enteignete Teile von sich und seiner Umwelt erforschen, erkennen und integrieren.
Focusing
Der Begründer des Focusing, Eugene T. Gendlin sieht in der Traumarbeit einen Zugang zu bewußtseinsfernen Persönlichkeitsanteilen. Gedeutet werden körperliche Reaktion, wenn der Träumer im Wachzustand ein weiteres Mal in die Traumbilder eintaucht. Die Befragung über die körperlich Resonanz, dem sog. Felt Sense ermöglicht dabei neue Bedeutungsaspekte. Der Träumer kann auch die Rolle von Teilen seines Traums einzunehmen, ähnlich wie bei der Traumarbeit in der Gestalttherapie.
Wir Heilprozessbegleitersetzen die Traumarbeit in der Begleitung von Kranken ein. So können Sie mit unserer Unterstützung vielleicht einige Aussagen Ihres Unterbewusstseins erkennen, die Ihnen sonst unerklärlich geblieben wären. In für Sie besonders wichtigen und aufreibenden Lebensphasen können Sie Ihren Träumen eine besondere Aufmerksamkeit widmen, denn sie beinhalten vielleicht hilfreiche Hinweise, z.B. wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen oder Ereignisse zu verstehen. Reden Sie auch mit anderen Menschen über Ihre Träume - manchmal kommen von außen sehr aufschlussreiche Hinweise.
Modul 9Körperübungen
Beispiele für kleine Aufmerksamkeitsübungen
1. Augenkreisen: Kreise mit dem Augapfel 10-15 mal entlang deines Gesichtsfeldes im und gegen den Uhrzeigersinn, ohne den Kopf zu bewegen
2. Kopfnicken: Bewege den Kopf je 10 Mal langsam nach hinten in den Nacken und nach vorne auf die Brust.
3. Kopfdrehen: drehe den Kopf je 10 Mal abwechselnd nach rechts und nach links, ohne den Oberkörper zu bewegen.
4. Armkreisen: kreise mit den Armen von vorne nach hinten und von hinten nach vorne. Beginne mit kleinen, schnellen Kreisen und weite sie langsam zur maximalen Größe aus.
5. Oberkörper drehen: Bleib mit den Füßen fest stehen und drehe den Oberkörper so weit als möglich je 10 Mal nach links und rechts. Lasse die Arme dabei schlenkern, so dass sie auf den Rücken fallen.
6. Hüftkreisen: Lege die Hände in die Hüften und kreise langsam je 10 Mal im und gegen den Uhrzeigersinn.
7. Hüftdrehen: Stelle dich breitbeinig mit gestreckten Füßen hin und berühre mit der rechten Hand den linken Fuß, wobei du die linke Hand nach hinten über den Kopf ausstreckst und ihr dabei mit den Augen folgst. Dann berühre mit der linken Hand den rechten Fuß, und folge wieder der rechten Hand beim geraden Hinaufschnellen. (20 Mal)
8. Hüftstrecken, seitlich: Stell dich breitbeinig hin und biege dich seitlich nach rechts, so dass du mit der Hand entlang des Oberschenkels bis unter das Knie fährst. Richte dich wieder auf und dehne die linke Seite.
9. Rumpfbeugen: Strecke die Arme so hoch als möglich gerade in die Luft (einatmen) und führe sie dann bei gestreckten Beinen bis zu den Zehen hinunter (ausatmen). Versuche im Lauf der Zeit mit der Handfläche den Boden zu berühren (20 Mal)
10. Kniebeugen: strecke die Arme gerade nach vorne aus und beuge leicht die Knie. (50 Mal)
Hintergrund und Wirkung: Diese einfachen 10 Übungen aktivieren in kurzer Zeit alle Chakras und sorgen für einen Abfluss gestauter Energie. Sie sind sehr vor und nach der Meditation oder in Stress-Situationen zu empfehlen.
Tai Chi, Yoga, ...
Diese östlichen Bewegungsformen unterscheiden sich vom westlichen Typus von Körpergymnastik und Aerobic durch ihren Schwerpunkt auf Muskel-Entspannung anstatt Muskeltraining. Ihr Bewegungsablauf stimuliert Chakren und Meridiane und führt zu erhöhter Bewusstheit und Entspannung. Der Focus liegt also nicht auf völlig korrekter und möglichst anstrengender Ausführung, sondern ganz im Gegenteil auf bewusstem, tiefen Atmen und meditativer Spannung & Entspannung.
Tiefe Entspannung
Gehe von unten nach oben durch deinen Körper und beobachte, wo du angespannt bist. Rede mit jedem einzelnen Körperteil wie mit einem Freund. Bitte ihn, sich zu entspannen. Gehe von den Füßen, den Waden, den Oberschenkeln der Reihe nach hinauf bis zum Gesicht. Wenn 90% des Körpers dann ganz entspannt sind, ist es auch der Geist. Bei der progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson gehst du genauso vor, allerdings spannst du jede Körperpartie langsam an und hältst diese Spannung ca 7 Sekunden, bevor du den Muskel mindestens 30 Sekunden lang entspannst. Durch das Erfühlen und Entspannen der Muskelpartien bekommst du ein starkes Bewusstsein für deinen Körper.
Körperübungen können helfen, den Bewegungsfluss des eigenen Körpers, seine „Eigen-Bewegung“ zu aktivieren. Von außen her das Innere zum Klingen und Tönen bringen.
Der Heilprozessbegleiter berücksichtigt in seinem körperbezogenen Ansatz,neben der tiefenpsychologischen und systemischen Perspektive auch transpersonale Aspekte in der Begleitung, so dass sich eine einzigartige Möglichkeit ergibt, konflikt- und lösungszentriertes, prozesshaftes und bewusstseinsorientiertes Vorgehen miteinander zu verbinden
Der Körper ist eines der besten Mittel, die Selbstorganisation eines Menschen im gegenwärtigen Erleben zu untersuchen und zu verstehen. Wie wir uns als Ganzes in unserem Verhalten, in Gefühlen, Erinnerungen und Sichtweisen organisieren, einschließlich all dem, was uns nicht bewusst ist - der Körper spiegelt es wider. Darum ist es wertvoll, seiner Sprache lauschen zu können und sie zu verstehen. So wird vieles wichtige noch unaussprechliche Erkenntnis augenblicklich aufrufbar und erlebbar, wenn wir mit der physischen, sichtbaren Ebene unseres Seins arbeiten. Wir setzen Körperbewusstsein ein, um mit der Selbstorganisation eines Menschen auf eine leichte Art im gegenwärtigen Erleben in Kontakt kommen zu können. Mit körperlichen Interventionen, die präzise und achtsam durchgeführt werden, lenken wir die Aufmerksamkeit und eröffnen neue Wege des Erlebens.
Modul 10 Heilkräfte
Geduld lernen, schauen lernen
Über das Schauen, auch die Erlaubnis geben, dass sich etwas bewegen darf.
Gesundheitswellen
Was ist ein Heilprozess
Hinreichend einladend darstellen
Sprachlich, körperlich
„der Mensch wird es schon richten?!
Heilungsanstöße von außen
Neufindung in der eigenen Körperidentität
Richtiges Maß an Heilung
Innere Heilprozesse anregen
Der Naturschlaf als Kraft- und Heilquelle
Kleine Dinge heilen unsere Wunden, Geräusche, Gerüche, Musik, das gesprochene Wort, die für andere nichts bedeuten mögen, können in unsere Seele dringen und dort eine Arbeit leisten, die gewöhnliche Methoden nicht zu leisten vermögen.
"Schmerz & Leid" er-lösen sich im "gelebten Erkenntnis-Prozess".
Wir können Wandlungsprozesse wirkungsvoll begleiten und der Weisheit des Körpers vertrauen.
Es gibt so etwas wie Körperwissen.
Sie bewirkt durch sanfte Berührung umfassende Entspannung auf tiefster energetischer Ebene. Besondere Bedeutung kommt dabei dem körpereigenen Rhythmus von fließender Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit zu, der mit etwas Übung am ganzen Körper spürbar ist und hilft, Energieblockaden zu lösen.
Mein Wunsch und zugleich meine Aufforderung an Sie ist, bei sämtlichen aufgeführten Selbstbehandlungen Ihren Körper mit seinen inneren Rhythmen und seiner inneren Weisheit arbeiten zu lassen
Selbstbehandlung
Weil die Anforderungen an uns vermutlich bleiben oder vielleicht noch größer werden, müssen wir vorrangig sicherlich zu einem neuen, bewussteren Umgang mit uns selbst und dem Thema Stress finden.
Seit Jahren erlebe wir, wie Menschen unterschiedlichster Mentalität mit der Craniosacral-Selbstbehandlung innerhalb kurzer Zeit wieder entspannen können: Denn Selbstbehandlungen sind eine Alternative zum Stress im Alltag.
Sie fördern und unterstützen:
• das Körperbewusstsein, vertieftes Körperempfinden, erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit nach innen und außen
• Entspannung durch sanfte Berührung statt grober Manipulation
• Sensibilisierung aller Sinne, besonders des Tastsinns
• die Selbstregulation, Immunabwehr und Regeneration des Körpers
• Wachstumsprozesse, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen
• inneren Frieden
Modul 11 Umgang mit der Zeit
Zeit ist leben
Lebenszeit
Zeit/Leben gestalten
Zeitsprung
Physikalische Zeit – nennbare Zeit
Rhythmische Zeit-z.B. Jahreszeiten
Im richtigen Moment Da - Sein und Wach -Sein, das ist die Kunst.
Es gibt unterschiedliche Rhythmen der Zeit
Erlebniszeit- Ergebniszeit
Flow - Erlebnisse sind Erlebniszeit, die gute Ergebnisse bringen.
„Lebensprozessbegleiter“- Bedingungen für das Leben sind Bedingungen für das Heil werden.
Reflexionszeiten: Sind wir noch alle auf einem guten Weg?
Tipps zur Zeitgestaltung im Alltag:
Analyse: Wo bleibt denn meine Zeit?
Notieren Sie einmal während zwei, drei tagen, was Sie alles tun und wie viel Zeit Sie dafür einsetzen.
Prioritäten setzen
Was ist für mich wichtig, was nicht?
Fixpunkte
Welche Ereignisse und Tätigkeiten helfen mir, den Tag zu strukturieren und einen gewissen Rhythmus einzuhalten? (z.B. Mahlzeiten, Tagesschau, Einkaufen, Pausen, Arbeitsbeginn, Arbeitsende usw.)
Pufferzonen einbauen
Verplanen Sie nicht jede Minute. Es gibt immer wieder Unvorhergesehenes, das Sie tun müssen oder tun möchten.
Nein sagen lernen
Je klarer Ihre Prioritäten sind, desto einfacher fällt Ihnen das.
Nie zwei Dinge auf einmal erledigen
Das kommt nur selten gut heraus. Eins ums andere und dafür richtig.
Mach mal Pause.
Auch Pausen erfordern Zeit und verdienen es, eingeplant zu werden. Der Gesundheit und dem Wohlbefinden zuliebe.
Nimm dir Zeit zum Arbeiten.
Das ist der Preis für den Erfolg.
Nimm dir Zeit zum Nachdenken.
Das ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit zum Spielen.
Das ist das Geheimnis des Jungseins.
Nimm dir Zeit zum Lesen.
Das ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit für die andächtige Besinnung.
Das wäscht den irdischen Staub von deinen Sinnen.
Nimm dir Zeit zur Freundlichkeit.
Das ist der Weg zum Glück.
Nimm dir Zeit zum Lieben.
Das ist die wahre Lebensfreude.
Nimm dir Zeit zum Träumen.
Das trägt deine Last zu den Sternen hinauf.
Nimm dir Zeit zum Lachen.
Das ist heilsam für die Seele.
Nimm dir Zeit zum Planen.
Denn dann hast du auch Zeit für all die anderen Dinge, die dir wichtig sind.
Zeit ist die fundamentale, messbare Größe, die zusammen mit dem Raum das Kontinuum bildet, in das jegliches materielle Geschehen eingebettet ist. Sie gestattet es, kausal verknüpfbaren Ereignissen und Handlungen eine Reihenfolge zuzuordnen.
Das menschliche Empfinden von Zeit ist von ihrem Vergehen geprägt, einem Phänomen, das sich bisher einer naturwissenschaftlichen Beschreibung entzieht und als Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hin wahrgenommen wird.
Die Frage nach dem Wesen der Zeit gehört zu den ältesten Fragen der Philosophie. Zeit ist aber auch zentrales Thema der Physik, der Chronobiologie und der Zeitsoziologie. Die Psychologie untersucht die Zeitwahrnehmung und das Zeitgefühl. Die Ökonomie betrachtet Zeit auch als Wertgegenstand. In den Sprachwissenschaften bezeichnet Zeit die grammatische Zeitform, lateinisch Tempus.
Aristoteles: "Wir messen also nicht nur die Bewegung durch die Zeit, sondern auch die Zeit durch die Bewegung, weil sie einander begrenzen und bestimmen. So bestimmt also die Zeit die Bewegung selbst als Zahl und genauso die Bewegung die Zeit" "Man könnte sich streiten, ob auch dann Zeit sei, wenn es kein Bewusstsein und keine Seele gäbe. Denn wo keiner zählen kann, kann auch nichts Abzählbares sein, folglich auch keine Zahl. Denn Zahl ist entweder das Gezählte oder das Abzählbare. Wenn aber seinem Wesen nach nichts anderes zählen kann als die Seele und in ihr die Vernunft, dann kann unmöglich Zeit ohne Seele bestehen ...".
Immanuel Kant (1724-1804): „Die Zeit ist kein empirischer Begriff, der irgend von einer Erfahrung abgezogen worden. [...] Die Zeit ist eine notwendige Vorstellung, die allen Anschauungen zum Grunde liegt. “ (Aus: Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, Der transzendentalen Ästhetik, Zweiter Abschnitt, Von der Zeit, 1781)
Martin Heidegger: „Zeitlichkeit ist der Seinssinn der Sorge. Die Verfassung des Daseins und seine Weisen zu sein sind ontologisch nur möglich auf dem Grunde der Zeitlichkeit, abgesehen davon, ob dieses Seiende „in der Zeit“ vorkommt oder nicht.“ (Aus: Martin Heidegger, Sein und Zeit, Max Niemeyer Verlag, Tübingen, 1984, S. 367)
Richard Feynman (1918-1988): „Was ist Zeit? Es wäre schön, wenn wir eine gute Definition der Zeit finden könnten ... was jedoch wirklich wichtig ist, ist nicht wie wir Zeit definieren, sondern wie wir sie messen. Eine Möglichkeit, Zeit zu messen, ist die Benützung von etwas, das immer wieder in regelmäßiger Art geschieht - etwas Periodischem ... Alles was wir sagen können ist, dass wir eine Übereinstimmung finden zwischen einer Regelmäßigkeit der einen Art mit einer Regelmäßigkeit der anderen Art. Wir können nur sagen, dass wir unsere Zeit-Definition auf der Wiederholung eines offensichtlich periodischen Ereignisses aufbauen.“ (Aus einer seiner Vorlesungen)
Sohn des Sharaman: "Viele Leute denken die Zeit wäre ein Fluss, der sanft und sicher in eine Richtung fließt, doch ich sah das Antlitz der Zeit und ich sage euch sie haben Unrecht. Die Zeit ist ein Ozean im Sturm."
In den Formulierungen der Umgangssprache drückt sich das subjektive Zeitempfinden im Bezug auf das Vergehen der objektiven Zeit aus. Gleichzeitig kommt im jeweiligen Gebrauch dieser Formulierungen eine Wertung von Ereignissen, Zuständen und der eigenen Person zum Ausdruck.
Beispiele hierfür sind:
(keine) Zeit haben
Zeit vergeht (nicht)
sich (keine) Zeit nehmen
Zeit gewinnen/verlieren
jemandem Zeit schenken/stehlen
Zeit totschlagen
Das Paradoxe unserer Zeit in der Geschichte ist,
-dass wir höhere Gebäude haben, aber eine kleinere Geduld,
-breitere Autobahnen, aber engere Standpunkte; wir geben mehr aus, aber haben weniger; wir kaufen mehr, aber geniessen weniger.
-Wir haben größere Häuser und kleinere Familien;
-mehr Annehmlichkeiten, aber weniger Zeit;
-wir haben mehr Diplome, aber weniger Verstand;
-mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen;
-mehr Experten, aber mehr Probleme;
-mehr Medizin, aber weniger Wohlergehen.
-Wir haben unsere Besitzungen vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.
-Wir sprechen zu viel, lieben zu selten, und hassen zu oft.
-Wir haben gelernt, unseren Lebensunterhalt zu bestreiten, aber nicht das Leben.
-Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, nicht den Jahren Leben.
-Wir sind zum Mond geflogen und zurück, aber haben Mühe, die Strasse zu überqueren um den neuen Nachbarn zu treffen.
-Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht unseren inneren Raum.
-Wir haben die Luft gesäubert, aber die Seele verschmutzt;
-wir haben das Atom gespalten, aber nicht unser Vorurteil.
-Wir haben höhere Einkommen, aber tiefere Moral,
-wir haben viel Quantität, aber wenig Qualität.
Dies sind die Zeiten
-der großen (großgewachsenen) Menschen und schwachen („kurzen“) Charaktere;
-steilen Profite und seichten Beziehungen.
-Des Weltfriedens, aber häuslicher Kriegsführung;
-Von mehr Freizeit, aber weniger Vergnügen;
-Von mehr Nahrungsmittelarten, aber weniger Nährwert.
-der doppelten Einkommen, aber der vermehrten Scheidungen;
-der ausgefalleneren (Luxus-) Häuser, aber der gebrochenen Heime.
-in denen es viel in den Schaufenstern gibt und nichts im Lager,
-in denen die Technologie Ihnen diesen Brief übermitteln kann
-in denen Sie entscheiden können, entweder etwas zu bewegen .... oder einfach die Lösch-Taste zu drücken.
Anderen Umgang mit Zeit zu erfahren
In die Zeitlosigkeit fallen
Urgrund abspüren
Die Zeit ist reif! Reif, um Wunder in sich selbst zu erleben. Reif, um Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Denn wer sich heilt, hat Recht! Heiler sind Lehrer für Selbstheilungsprozesse, deren vornehmste Aufgabe es ist, sich überflüssig zu machen. Die anhaltenden Turbulenzen im Gesundheitswesen zeigen, wie notwendig es ist, dass jeder einzelne versucht, sich die Kompetenz für Heilung und Gesundheit zurückzuerobern. Heilung ist ein Bewusstseinsprozess, der für jeden möglich ist. Denn das eigentliche Wunder der Heilung verdanken wir der Architektur unseres Gehirns. Es ist von Natur aus in der Lage, physische Heilprozesse allein auf Grund von Gedanken in Gang zu setzen. Ein Buch von höchster Spannung, das neue Türen zum Bewusstsein öffnet. Ein Schlüssel zur Selbstheilungskraft ist auch die Homöopathie, eine tiefgreifende Heilmethode, die den Menschen mit all seinen Facetten wahrnimmt und die schonend Heilprozesse einleitet.
Stärkung der eigenen Selbstheilungskräfte (durch eine bestimmte geführte Meditationsform
Heilung
Krankheiten, besonders langwierige, sind Lehrjahre der Lebenskunst und der Gemütsbildung Novalis
Ohne Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar. Unbekannt
Gedanken, welche froh stimmen, tragen zur Gesundheit bei...
Alain
Das Gefühl von Gesundheit erwirbt man sich nur durch Krankheit...
Georg Lichtenberg, dt. Physiker u. 'Meister des Aphorismus' 1742 - 1799
Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun.
In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank.
Sigmund Freud (06.05.1856 - 23.11.1939) österr. Neurologe und Begründer der Psychoanalyse
Tief in unserem Innersten wohnt das Licht und wartet darauf, zu leuchten.