Die beauftragte Drittperson löst sich aus dem Prozess und ermutigt die Konfliktparteien zur Übernahme der Selbsttätigkeit und der Verantwortung. Die Phase der Konfliktbehandlung geht zu diesem Zeitpunkt in der Regel in einen Prozess der Organisationsentwicklung über. Spätestens dann wird sich zeigen, ob durch die Konfliktbehandlung die Fähigkeit der Konfliktparteien bedeutend erhöht worden ist, um mit tiefen Unterschieden hinsichtlich Zielauffassung, Konzeptionen zur Organisation etc. konstruktiv umzugehen. Das existenzielle Engagement bei Konflikten hat häufig zur Folge, dass die betroffenen Personen verbindlicher an der Neugestaltung der Organisation arbeiten.