Ausbildung in Konfliktmanagement und Mediation
Mediation ist eine professionelle
Technik konstruktiver Konfliktbearbeitung, die international zunehmend
Beachtung und praktische Anwendung findet. MediatorenInnen sind
überparteilich und neutral.
Sie ermöglichen den Konfliktparteien, im geschützten Raum miteinander
ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig zu respektieren und zuzuhören
und hinter den verfochtenen Positionen ihre Bedürfnisse, Gefühle und
Wünsche zu erkennen. Die Regelung des Konfliktes wird mit Unterstützung
des überparteilichen Vermittlers von allen am Konflikt beteiligten
gemeinsam und selbstverantwortlich erarbeitet und im wechselseitigen
Einverständnis angenommen.
Zu den wichtigsten Anwendungsgebieten von Mediation gehören die
Bereiche Schule, soziale Institutionen, Familienrecht, Arbeitswelt und
Wirtschaft.
Zielgruppen:
Die Lehrgangsausbildung ist offen für alle Berufsgruppen. Insbesondere
ist sie für Menschen geeignet, die nach neuen Wegen suchen, in ihren
Berufsfeldern mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Mehrjährige
Berufspraxis erwünscht.
Ausbildungsstruktur
Die Ausbildung gliedert sich 120 Stunden Grundausbildung und 80 Stunden Aufbaukurs einschließlich Supervision.
Es ist beabsichtigt, den Aufbaukurs gleich im Anschluss an die Grundausbildung durchzuführen.
Die Grundausbildung wird an 4 bis 5 Wochenendblöcken von Freitag bis Sonntag durchgeführt und wird im Herbst 2006 beginnen.
DieGrundausbildung schließt mit einem Zertifikat ab, das zur Teilnahme am Aufbaukurs berechtigt.
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Ziele der Ausbildung:
Ausbildung der Teilnehmer zu qualifizierten Mediatoren und
Mediatorinnen; Entwicklung und Festigung von Haltungen und
Einstellungen, sowie Techniken
und Methoden, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen befähigen, mediative Elemente in ihren Berufsalltag zu integrieren.
Inhaltliche Elemente der Ausbildung:
Definition von Mediation; Arbeitsfelder; Abgrenzung zu anderen
Verfahren; Konflikttheorie, Prinzipien der Mediation; Selbsterfahrung
und Selbstreflexion und Gesprächs- und Interventionstechniken;
Grundkenntnisse aus Psychologie, Sozial- und
Kommunikationswissenschaften; Mediation und Recht.