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Ökonomie
Das Wort "Ökonomie" wird heute meistens im Sinne" von "Mangel verwalten" oder "sparsam haushalten" verwendet, aber ich verwende es gern etwas weiter im altgriechischen Sinne. Es bedeutet dort eher, den privaten Haushaltsbereich (Oikos) zu regeln. Ob das nun "sparsam" ist oder "verschwenderisch" ist eine subjektive Einstellungsperspektive. Dies übertragen auf öffentlich wirtschaftliche Fragen oder auch betriebliche Fragen bedeutet, sich der Perspektive klar zu werden, mit der man eigene ökonomische Ziele formuliert.
Geht es darum, kurzfristig finanzielle Ausgaben zu vermindern, um Gewinnzahlen zu erhöhen (das ist meist eine persönliche Karrierefrage für Manager) oder geht es darum, das Leben mit Produkten, die gekauft oder hergestellt werden sollen zu regeln? Wenn ich das Letztere will, dann wäre es sehr verschwenderisch, die innovative, kreative so genannte "humane Ressource" zugunsten einer technischen Produktion einzusparen, denn die Entwicklungen gehen weiter, und Maschinen können nicht von sich aus Neues erarbeiten. So ein "sparsamer" Betrieb wird langfristig nicht überlebensfähig sein. Die kurzfristige Sparmaßnahme ist langfristig eine Konkursmaßnahme. Wir sehen es jetzt, dass es kaum Menschen in Deutschland gibt, die im neuen Medienbereich selbständig mithalten können mit den USA z.B., wo jede Schule schon lange für die Computerwelt heranbildet.
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