Kinder und Jugendliche stark machen
- zu stark für destruktive Lebensbewältigungsstrategien -
Stofflich gebundenes
oder nichtstoffliches Ausweichs - und Abhängigkeitsverhalten kennt in
einer Konsum- und Erlebnisgesellschaft in Ansätzen jede/r.
Das Thema (Sehn-) Sucht ist somit ein Thema, das alle, sowohl Schüler/innen und Lehrer/innen im Kern ihres Menschseins betrifft.
Jede/r von uns muss immer wieder für sich zu einer ausgewogenen Haltung zurückfinden.
Spannungspole sind hierbei für die Jugendlichen ihre Erlebnis - und Lebenswelt.
Im außerschulischen
Bereich wurden strukturierte, themenbezogene Erlebnis- und
Erfahrungsangebote entwickelt, die die persönliche Geschichte
jedes/jeder Einzelnen verantwortungsvoll aufgreifen.
Wichtiger erster Schritt hierbei ist, über gezielt angeregtes Handeln, etwas zu erleben.
Zweiter Schritt ist, das Erlebnis in einem anschließenden Prozess des Austausches in die eigene Biographie einzuordnen.
Durch die Integration
des Geschehenen in die eigene Persönlichkeit wird das Erlebnis zu einer
bleibenden Erfahrung und bildet ein Stück gewordene Identi-tät.
Dieses methodische
Wissen, das in langjähriger Erfahrung erprobt ist, möchten wir nun in
der Schule im Sinne einer Verhältnisprävention (auch wenn das Angebot
selbst auf eine Verhaltensprävention abzielt) strukturell als Angebot
verankern.
Unser Angebot:
Wir möchten für Teilgruppen Ihrer Schüler/innen (Klassen, Kurse, etc.) Schüler/innen - Seminare anbieten.
Dabei steht die Begegnung in der Gruppe, das lebendige Lernen miteinander im Mit-telpunkt.
Schüler/innen -
Seminare setzen bei der Lebenssituation der Schüler/innen und der
jeweiligen Situation in der jeweiligen Klasse/Gruppe an. Unser Anspruch
ist, Schü-ler/innen dort abzuholen, wo sie stehen; auch in entfremdeten
Darstellungsformen ihrer tatsächlichen Bedürfnisse.
Schüler/innen -
Seminare ermöglichen es, über einen längeren Zeitraum hinweg, sich mit
spezifischen, persönlichen Themen auseinander zu setzen, die im
normalen Schulalltag weniger Berücksichtigung finden können.
Die genauen Inhalte
werden zwischen uns, der Klasse/Gruppe und dem Leh-rer/der Lehrerin
abgesprochen, letztendlich aber mit der Klasse gemeinsam in einem
Prozess entwickelt.
Die Seminare sind
grundsätzlich so angelegt, dass ein Lernen durch Erfahrung beim
gemeinsamen Tun, sowohl im kommunikativen, kreativen, als auch im
sinnstiftenden Bereich ermöglicht wird.
Ansatzpunkte für ein Zusammenwirken von Schule und uns könnten sein:
- Wir mit unserem Angebot als Partner im Fachunterricht (z. B. Gemeinschaftskun-de, Biologie, Religion etc.)
- Wir
mit unserem Angebot als Partner von Schüler/innen und Lehrer/innen in
Schul-projekten mit verlängerter Laufzeit (Schulhalbjahr)
- Wir mit unserem Angebot als Gestalter von Teileinheiten bei Schullandheimauf-enthalten
- Wir
mit unserem Angebot geladen als Partner von Schüler/innen zu
selbstorgani-sierten Wochen gemeinsamen Lernens parallel zum
Schulbetrieb
- Wir mit unserem Angebot integriert in spezielle schulische Programme:
- AG's
- Projekt(e) - Tage
- Vorbereitung schulischer Veranstaltungen
- Wir
mit unserem Angebot als Anbieter von einzelnen Einheiten (thematisch
geglie-dert), Dauer jeweils 3 Stunden, die im Baukastensystem nach
Absprache beliebig koordiniert werden können.
Die Themen sind in
ihrer spezifischen Zusammensetzung gezielt ausgewählt, weil all diese
unterschiedlichen Teilbereiche im Leben Jugendlicher miteinander
verwoben sind und in ihrer Gesamtkonstellation dazu beitragen, ob junge
Menschen ihr Leben zuversichtlich in die Hand nehmen und der Sehnsucht
nach dem Leben erliegen oder ob sie vorzeitig aussteigen (oder gar
nicht einsteigen?), aufgeben und sich in abhängiges/zerstörerisches
Verhalten flüchten.
Die Themen können aber auch je nach Bedarf und Situation in der Klasse verändert und ergänzt werden.
Neben der Einladung
zur direkten Arbeit mit Jugendlichen freuen wir uns natürlich auch über
Anfragen von Lehrer/innen/ Schulen, pädagogische Tage mitzugestalten
oder anderweitig bei Versuchen Schule neu zu denken und zu gestalten
mitzuwirken oder in anderer Form unser sozialpädagogisches,
therapeutisches, sowie organisationsstrukturelles „Spezialwissen“ mit
Ihnen zu teilen.
Im Sinne des KJHG/8.
Jugendbericht wünsche ich mir eine gelingende Kooperation zwischen
Institution Schule und uns als außerschulischem Funktionsträger im
Verbund mit Institutionen aus dem Rahmen der offenen Jugendhilfe.
Wenn Sie Näheres zu dem
hier vorgelegten Grobkonzept wissen möchten und Beratung bei der
Auswahl der hier vorgestellten Veranstaltungsformen benötigen, rufen
Sie uns an.
Telefon: 0791/71552
E-Mail: Info@Punkt-Genau-Seminare.de