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Maxime unserer Gesundheitsförderung
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht für uns die erlebende Person und wie sie ihrer Umwelt und den inneren und äußeren Ereignissen Bedeutung und Sinn gibt. Damit rückt das Erleben als das primäre Phänomen beim Studium des Menschen in den Mittelpunkt. Sowohl theoretische Erklärungen wie auch sichtbares Verhalten werden somit auf das Erleben selbst und auf seine Bedeutung für den Menschen als zweitrangig betrachtet.
Es findet ein fortdauerndes Zusammenspiel der Kräfte Person, Organisation und Situation statt.
Diagnose, Prävention und Intervention können nur über eine dichte und glaubwürdige Personalpflege zu ordentlichen Ergebnissen kommen.
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Der Blick auf den Sinn im Zusammenhang von Organisation und Arbeit kann als Metapher dafür verstanden werden, dass die Arbeit selbst in einem größeren Kontext gesehen werden muss als den, der durch das Werkstor, die „Lohntüte“, die Arbeitszeit oder die Produktqualität begrenzt wird. Der Sinnbegriff weist nicht nur deutlich über die Arbeit hinaus auf das Leben, von dem die Arbeit ein Teil ist, sondern impliziert zugleich die Endlichkeit und Beschränktheit unseres Lebens, die durch den Tod unausweichlich bedingt ist. Die Notwendigkeit der Entscheidung für Sinn ergibt sich nicht nur aus der totalen Beliebigkeit und Kontingenz der Welt, sondern aus der Tatsache, dass wir sterblich sind. Wären wir unsterblich, bräuchten wir keinen Sinn.
Neben dem Bezug auf unsere Sterblichkeit verweist Sinn zugleich noch auf eine andere Dimension. Sinn ist keine monadische Kategorie, die sich auf das einzelne Individuum bezieht; Sinn ist vielmehr nur sozial zu verstehen, als ein begriff, der sich auf eine Mehrzahl miteinander in Beziehung stehender Menschen erstreckt- und der, so möchte ich ergänzen, auf ein Größeres, auf ein ganzes verweist.
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