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Von der Scham und Beschämung zu einer Kultur der
Anerkennung - Wege zu einer Pädagogik der Anerkennung und Wertschätzung
Anerkennung wird häufig durch seinen ‚Gegenpol’ verstellt: Erniedrigung, Demütigung, Scham und Beschämung.
Damit sind Lehrende in mehrfacher Hinsicht konfrontiert; hier nur drei Beispiele:
• Lehrer sind heute – wie kaum eine andere Berufsgruppe – öffentlicher
Beschämung ausgesetzt („faule Säcke“)
• In der Interaktion mit Schülern kommt es wesentlich
darauf an, dass Lehrende in einer Weise auf Fehler reagieren, die nicht
beschämt („das lernst du nie!“), sondern ein Lernen aus Fehlern möglich
macht.
• Hinter körperlicher Gewalt und Mobbing steht häufig
Schamabwehr, d.h. Andere werden beschämt, um eigene unerträgliche
Schamgefühle nicht erleben zu müssen.
Das Seminar möchte auf den – entwicklungsgeschichtlich frühe nund sehr
schmerzhaften, oft „überschatteten“ – Affekt der Scham aufmerksam
machen und informieren.
Seine Relevanz für die pädagogische Arbeit wird aufgezeigt und
Möglichkeiten untersucht, wie Lehrende konstruktiv mit Scham umgehen
können.
Es wird gezeigt, wie eine Kultur der gegenseitigen wertschätzung etabliert werden kann.
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