Ausbildung in Punkt-Genau-Coaching

Was macht Punkt-Genau-Coaching aus?

Punkt-Genau-Coaching ist eines von vielen Konzepten und will doch mit Einzigartigkeit überzeugen.

Punkt-Genau-Coaching zielsicher angewandt, trifft mitten ins Herz und hilft dabei Wege zu eröffnen.

Punkt-Genau-Coaching ist ressourcenorientiert ausgerichtet.

Punkt-Genau-Coaching ist eine Ausbildung zum Coach mit maßgeschneiderten  Bausteinen für alle Lebens- und Berufslagen. Nicht nur Spiegel sein als Coach, sondern auch Katalysator! Die eigene Spur entdecken, dem eigenen Pfad folgen und dabei zu sinnvoller Leistung finden.

Wertschätzung, Achtung, Respekt vor allem Menschlichen bilden neben einem vielfältigen Repertoire an Arbeitsinstrumentarien die Grundlagen der Ausbildung. Ethisch und menschlich vertretbare Wege gehen und damit Erfolg haben!

Das Ziel der Ausbildung

Sie, als Coach, lernen Ihre eigenen Ressourcen kennen,
nehmen den seidenen Faden zu Ihren Möglichkeiten und vielleicht auch Ihren brachliegenden Schätzen auf und genießen es, Schritt für Schritt Ihre ungeahnten Potentiale auszuschöpfen und zu erweitern.

Die Fortbildung wird Sie mit einem breiten Spektrum unterschiedlicher Instrumentarien, Methoden, Interventionen und Konzepten vertraut machen und sichtbar machen in welchen Situationen eher dieser oder eher jener Einsatz der Mittel geeignet erscheint.
Sie werden sehen, es gibt viele Methoden und viele Wege, aber nur einen Weg, der über das eigene Herz geht und zum persönlichen Stil führt.

Wir schaffen den Rahmen für sanktionsarme Räume zum wertbildenden Erproben und Sie tragen verantwortlich dazu bei, dass Ihr innerer Navigator an den gemachten Erfahrungen wächst und struktur- bzw. orientierunggebende Bojen für die angestrebten Arbeitssettings entwickelt. Das schafft Professionalität.

Sie erhalten in den verschiedenen Fortbildungsblöcken, die Hilfe die Sie brauchen, um herauszufinden wen Sie coachen wollen und in welche Richtung Sie sich entwickeln wollen.

Wir unterstützen Sie darin, die Kompetenzen und Fähigkeiten zu entwickeln, die dafür notwendig sind. Wir setzen uns mit unserem Wissen, unserem professionellen Know How für Ihre Zukunft ein.

Sie erschließen sich die Methoden, die Ihnen liegen, bekommen ein Verständnis dafür, was bei welchem Menschen/Team/Kunden, bei welcher Abteilung/Organisation/Einrichtung wirksam ist und welche Interventionen in bestimmten Situationen nutzen.

Fast unmerklich wird Ihr Gespür für Zusammenhänge und Dynamiken wachsen, so dass Sie über einen ganz persönlichen Schatz von Ideen verfügen werden, den Sie - je nach Situation - abrufen und weiterentwickeln können.

Akzeptieren Sie Ihre Zweifel und Ängste, aber konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken, trauen Sie sich etwas zu, wagen Sie etwas.
Das wird Ihnen Erfüllung im Beruf bringen und der Erfolg wird ihnen auf dem Fuß nach - "folgen".

Inhalt der Ausbildung

Die Ausbildung umfasst insgesamt 6 Blöcke a`3 Tage.

Baustein I

Einführung ins Coaching, Grundlagen
Biografie- und Visionsarbeit der TeilnehmerInnen mit dem Ziel die eigenen Vorstellungen zu konkretisieren:
Was ist mein Gewordensein?  Was sind meine Stärken und Schwächen? Warum denke ich, dass ich ein guter Coach sein werde? Welche Arbeitsbereiche sprechen mich an? Was traue ich mir jetzt schon zu und wo muss und will ich noch hineinwachsen? Was kann ich anbieten? Was will ich anbieten? Welche Zeitperspektive habe ich?  Gibt es so etwas wie eine innere Landkarte für die nächsten Schritte? Welches Rüstzeug brauche ich, um erfolgreich zu coachen?
Sie schauen sich die eigene Lebenssituation an, reflektieren und entdecken Ihr
"Inneres Team", - die bereits aus Begegnungen und Erfahrungen personifizierten und vereinigten Kräfte - und nutzen es für Ihre Situationsgestaltung und für die eigene zielorientierte Entwicklung.

Wie komme ich zu Kunden? Was bedeutet in dem Zusammenhang Kaltakquise?
Wie finde ich zu einem guten Arbeitskontrakt?
Auftrags- und Zielbestimmung mit dem Kunden gemeinsam erarbeiten.
Wie kann ich erste Schritte/Etappen anlegen?
An einer zukunftsoffenen Haltung arbeiten, was heißt das?
Wie kommt der Kunde zu den Hilfsmittel, die er braucht?
Welche Grundinformationen muss ich mir als Coach aneignen?
Was ist unser Beratungsselbstverständnis? Gibt es Kriterien für Beratungsprozessgestaltung?

Baustein II

Einzelcoaching, wirksame Begegnung im Dialog
Wahrnehmungs- und Kommunikationsübungen zur Verfeinerung der Selbstreflexion und als Grundlage für gelingende Kommunikation.
Grundhaltungen gelingender Kommunikation.
Beleuchten unterschiedlicher Kommunikations- und Interaktionsphänomene.
Kommunikationspsychologische Ansätze kennen lernen und erproben. Theorie und Praxis gehen dabei Hand in Hand.
Übertragung der Ansätze auf das Setting im EinzelCoaching, überprüfen der Wirksamkeit und des Nutzens für das Setting und erproben der Ansätze in praktischen Übungen.

Wie schaffe ich als Coach Verbindung zu meinem Gegenüber? Wie finde ich Zugang? Wie entsteht Vertrauen? Was sind mögliche Mittel der Befragung, der Fokussierung? Wie kann ich Umwege absichtsvoll gestalten, wenn es auf dem direkten Weg nicht weitergeht?
Wie erkenne ich als Coach, die Nahtstellen, an denen Entscheidungen oder Arbeitsschritte anstehen? Wie kann ich durch spielerische oder entfremdende Mittel Erkenntnisse für reale  Situationen gewinnen? Verwendung von Bildern, Bildersprache, narratives Erzählen, Rollenspiele, Aufstellungen, kreatives gestalten werden an konkreten Fragestellungen, die zu bearbeiten sind, erprobt.

Sie optimieren auf er Grundlage gemeinsamer Erfahrungen und Reflexionen Ihren persönlichen Kommunikations-Stil und nutzen die verschiedenen Interventionstechniken, vergewissern sich der Grundlagen der kennen gelernten Ansätze und übertragen die Essenz auf Ihre persönliche Anwendung.

Baustein III

Coaching-Methoden: Vom Kennen und Verstehen zum gezielten Einsatz
Coaching-Methoden in ihrer Anwendung
Gegenstand dieses Bausteins ist die eingehende Auseinandersetzung mit methodischen Maßnahmen im Coaching. Die TeilnehmerInnen werden auf der Grundlage Ihnen bekannter Techniken und Strategien die Anwendbarkeit für das Coaching erkunden. Dabei werden wir eine Hymne auf eine ordentlich gelebte Fehlerkultur singen (aus Fehlern lernt man, aus Erfahrung wird man klug,….)
Der Weg ist das Ziel.

Psychodramatische Elemente, gestalttherapeutische Elemente, gruppenprozessorientierte Elemente, körperbezogene Elemente, visualisierende Elemente, in Szene setzende Elemente, konzentrative Elemente etc.  werden nebeneinander gestellt und im Hinblick auf ihre jeweilige Wirkung verglichen: Entfalten Sie sich eskalierend, deeskalierend, fördernd oder fordernd, konfrontierend oder reflektierend usw. ? Wirken Sie in unterschiedlichen Situationen vielleicht auch verschieden? Ist für bestimmte Charaktere die eine oder andere Vorgehensweise eventuell hilfreicher?

Baustein IV

Team-Coaching: gezieltes und ordnendes Betrachten der Systemstruktur bzw. Systemkultur von Unternehmen/Organisationen/Einrichtungen
Wir nehmen die Arbeitsrituale, die Vorgaben, die ausgesprochenen und unausgesprochenen Regeln, das Eigenleben, die Teambildungen, sowie die Hierarchien von Organisationen unter die Lupe. Und schaffen uns eine ideelle Landkarte: Was zeichnet eine gut funktionierende Organisation aus?
Wir lernen in komplexen Zusammenhängen denken und versuchen deren Wirkkräfte zu verstehen. Über System- und Organisationsaufstellungen lernen wir mit den Dynamiken solch komplexer Systeme umgehen und sie verstehen. Wir erproben ebenfalls den operativen Eingriff.
Wie können in solchen komplexen Zusammenhängen Lösungen entwickelt werden?
Was ist die Aufgabe des Coaches? Wie können wir Teamentwicklungsprozesse begleiten, anregen, steuern, umleiten usw.
Wie finden erarbeitete Lösungen ihren Weg ins Gesamtunternehmen? Wie kann Realisierung gelingen?

Baustein V

Welche Coachingfelder gibt es und auf welchem Feld will ich mich tummeln?
Die TeilnehmerInnen lernen die verschiedenen Coachingfelder (z. B. : Bildungs-Coaching, Karriere-Coaching, Führungs-Coaching, Sport-Coaching, innerbetriebliches Coaching etc) kennen und versuchen sich in diesem weiten Feld selbst zu positionieren.
Was sind die ersten notwendigen Schritte, wenn ich eine eigene Coaching-Praxis führen will? Wie sieht mein unternehmerisches Konzept aus? Was gibt es für Starthilfen? Mit welchem Budget muss ich haushalten? Wie kann ich mich hilfreich vernetzen? Welche Marketing-Strategien mache ich mir zunutze? Welchen Zeitraum zum Erfolg habe ich? Wie könnte Coaching innerhalb des Betriebes aussehen, in dem ich arbeite? Wie kann ich meine Vorgesetzten von der Notwendigkeit überzeugen?
Die Teilnehmer erstellen ihr eigenes Coaching-Konzept mit den für sie denkbaren Zielgruppen, unter Berücksichtigung der persönlichen Stärken. Formulieren eine Strategie über Wege zum Kunden, stellen das methodisches Inventar zusammen, das sie dafür brauchen und entwickeln ein reales Coachingprojekt.
Am Ende wird ein Blick auf den Gesamtablauf eines Coachingprozesses geworfen und Standardsituationen mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten herausgefiltert.

Baustein VI

Präsentation der eigenen Arbeit in Theorie und Praxis,
Abschluss und Zertifizierung
Nun ist die Stunde der Wahrheit. Bei unserem letzten Zusammentreffen werden die Arbeiten der TeilnehmerInnen in Theorie und Praxis präsentiert und abgeschlossen.
Die TeilnehmerInnen stellen ihren vollzogenen Auftrag vor, zeigen, was sie gelernt haben, gemeinsam würdigen und reflektieren wir das Vorgestellte.

Selbstverständlich werden Optimierungsvorschläge zu jedem Projekt erarbeitet und gesammelt. Außerdem wird das Vorgehen jeweils auf Übertragbarkeit auf andere Projekte reflektiert.
Wir sammeln Akquisitionsideen, Bindungsstrategien und schauen auf mögliche  Prospektgestaltungen.
Selbstverständlich wird auch der mögliche Aufbau einer eigenen Internetpräsenz  und der Umsetzung im Netz Raum gegeben.

Kennzeichen unserer Fortbildungsgruppen

Homogen zusammen gesetzte Gruppen, 6 - 14 TeilnehmerInnen, persönliche Arbeitsatmosphäre, Lernpartnerschaften (jeweils 2 oder 3 aus der Gruppe coachen sich gegenseitig über das ganze Jahr), Hospitation und Lehrcoaching, sowie Abschlusszertifikat.

Die Informationsvermittlung geschieht durch Wissensvermittlung und Initiieren von Erfahrungsräumen. Erproben, Probe-Handeln, Verdichtung der Erfahrungen zu Quintessenzen, Impulsreferate, Arbeitsblätter, Demonstrationen, Lernpartnerschaften, Plenum und Selbststudium.  Effektiv in einem Jahr zum Abschluss.

Die Ausbildung zum Punkt-Genau-Coach (PGC) besteht aus 6 Bausteinen à drei Tagen. Die Zeiten zwischen den einzelnen Treffen sind zu nutzen für Anwendung, Themenerarbeitung in Lernpartnerschaften, Hospitationen und Lehrcoaching.

Zur Ausbildung gehört (Peer-) Supervision (Intervision) mit Dokumentation, ein dokumentiertes Beratungsprojekt, sowie Darlegung verschiedener methodischer Kenntnisse und deren zielgemäßer Einsatz, Abschlussarbeit und Kolloquium.

Ihre Voraussetzungen

  • Abgeschlossene Ausbildung / Studium
  • eine gewisse Lebenserfahrung
  • mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
  • Tätig in einem Arbeitsfeld, in dem Sie Coaching sofort anwenden können.
  • Methodische Basisfertigkeiten im Umgang mit Menschen und beim Lösen von Schwierigkeiten/Konflikten.
  • Spaß an und Begeisterung in der Begleitung und Unterstützung von Menschen auf Ihrem Weg

Besonderheiten

Die Ausbildung ist relativ kurz und überschaubar. Doch Sie brauchen einen hohen persönlichen Einsatz an Energie und Zeit neben den Kursen. Die Lerngruppe ist klein und folglich intensiv. Die TeilnehmerInnen sind aufgerufen, gleich nach dem ersten Baustein einen ersten Kunden zu finden, diese Arbeit zu dokumentieren und zu reflektieren.

Ausbildungskosten

1 800 € zzgl. MWSt, auch in Ratenzahlung möglich

Ort

Schwäbisch Hall (Zimmer kann, wenn nötig, vermittelt werden)

Anmeldung

Kontakt

Bitte schicken Sie mit Ihrer Bewerbung eine Kurzbiografie, aus der hervorgeht, warum Sie an dieser Fortbildung teilnehmen wollen.

Gerne können Sie uns vorher kennen lernen. Wir leiten im 2er-Team und in unterschiedliche Zusammensetzungen, so dass Sie verschiedene Charaktere kennen lernen können und greifbar erfahren können, was verschiedene Menschen aus den Instrumentarien für sich selbst machen.

Informationen zu Joachim Armbrust, dem Initiator des Punkt-Genau-Coachings

Ich komme ursprünglich aus der Beratungsarbeit und habe in diesem Zusammenhang  die unterschiedlichsten Settings kennen gelernt [Einzel, Paar- (Teil-) Familien- Gruppen- Begleitung, Fallbesprechungen, Supervision, Fort- und Weiterbildung].

Anschließend war ich viele Jahre im Projektmanagement und in der Planung tätig.  Dabei habe ich gelernt Finanzmittel zu akquirieren, Projekte zu initiieren, durchzutragen, abzuschließen, Zielgruppen zu gewinnen bzw. zu erreichen, langfristige Entwicklungen zu planen und auch durchzusetzen. In Leitungsfunktion habe ich Fach- und Dienstaufsicht ausgeübt.

Ich bin neben meinen Anstellungen immer schon in eigener Praxis und in der Erwachsenenbildung / Fort- und Weiterbildung, tätig. Seit ca. 4 Jahren Schwerpunkt ganz in die Selbständigkeit verlagert. Mein Tätigkeitsfeld erstreckt sich von der Psychotherapie, über Supervision, Fort- und Weiterbildung, Konflikt- und Veränderungsmanagement in Unternehmen und handwerksbetrieben, Organisationsentwicklung bis hin zu spezifischeren Herausforderungen der Prozessgestaltung

Weitere Referenten/Referentinnen