Im März 2011 erschien im Verlag Vandenhoeck und Ruprecht ein weiteres, von mir geschriebenes Buch, mit dem Titel: "Jugendliche begleiten - Was Pädagogen wissen sollten."
Ich möchte an dieser Stelle Herrn Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, dem bekannten Jugendforscher, danken, für das Vorwort, das er zu diesem Buch geschrieben hat.
Ganz besonderer Dank gebührt meiner Freundin Inge Skär, die fast alle Entstehungsprozesse des Buches mit ihrem fachlichen Beistand begleitet hat. Danke! Auch meiner Lektorin Frau Annika Gerstenberg ein herzliches Dankeschön für Ihr kritisches und konstruktives Mitwirken!
Wenn Sie auf die Seite des Verlages gehen wollen, klicken Sie bitte hier: Vandenhoeck & Ruprecht Wissenswerte seit 1735
Rezension über das Buch "Jugendliche begleiten - Was Pädagogen wissen sollten" im April 2011 auf Info-Sozial von Dipl.-Sozialarbeiter Peter Habura a. D., Grevenbroich - Fachjournalist DFJV Berlin,
Rezension von Maria Kalde über das Buch "Jugendliche begleiten" in der Fachzeitschrift Forum für Kinder- und Jugendarbeit Juni 2011
Rezension von DDr. Franz Sedlak, Leiter der Schulpsychologie-Bildunsberatung in Österreich, Fachbereich V/4 (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Österreich) über das Buch "Jugendliche begleiten-Was Pädagogen wissen sollten"
Rezension über das Buch "Jugendliche begleiten-Was Pädagogen wissen sollten" in der Zeitschrift für Gestaltpädagogik 22. Jahrgang 2011 Heft 1 von Heinz Golisch
Artikel im Elternheft ZAPPELINO in der Juli/August-Ausgabe 2011
Interview im Hohenloher Tagblatt vom Samstag, den 16. Juli 2011 zum Thema Jugendliche begleiten ("Jugendliche brauchen Unterstützung, Freiräume und Verständnis")
Ganzer Artikel im Hohenloher Tagblatt vom 16.7.11 zum Thema Pubertät
Rezension über das Buch "Jugendliche begleiten - Was Pädagogen wissen sollten" in der Zeitschrift für Soziale Arbeit "Sozialmagazin" Heft 7-8 von Detlef Rüsch
Rezension über das Buch "Jugendliche begleiten - Was Pädagogen wissen sollten" in der Fachzeitschrift für Pflege- und Adoptivkinderhilfe PFAD, Heft 3, August 2011, von Thomas Schwan
Rezension über das Buch "Jugendliche begleiten - Was Pädagogen wiissen sollten" in Schulpädagogik heute, Nr. 4, 2.Jahrgang. 2011 von Patrick Schüler
Verein "Lernen MIT ZUKUNFT" (gemeinnützig und parteilos) über das Buch "Jugendliche begleiten" von Joachim Armbrust
SINN-STIFTUNG - öffentlich anerkannte Stiftung über "Jugendliche begleiten
Eine weitere Rezension von Prof. Dr. Lutz Finkeldey
Professor für „Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit - Jugendhilfe“, Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit an der „Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst“ (HAWK) - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen, Standort Hildesheim finden Sie auf http://www.socialnet.de/rezensionen/11566.php
Jugendliche begleiten
Was Pädagoge wissen sollten
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
März 2011
Ca. 144 Seiten
12.95 €
ISBN 978-3-525-70121-8

„Jugendliche begleiten - Was Pädagogen wissen sollten“
Die Jugendzeit ist eine Umbruchzeit, eine Zeit in der die jungen Menschen „Kopf stehen“. Alles, in was sie zuvor wie selbstverständlich eingehüllt waren, wird plötzlich zum Gegenstand kreisender Gedanken. Vieles will plötzlich gedacht sein und durch Nachdenken und Sprache erkannt und bewusst werden, es will überprüft und durch Verstehen einverleibt werden, einzig die Instrumente hierfür funktionieren noch nicht richtig. Fast zwingend folgt die innere Bewegung dem Rückzug aus allen Strukturen der Erwachsenenwelt, um dort in der Nische von „Jugendkulturen“ einen eigenen Stand zu finden und von dorther den Wiedereinzug vorzubereiten. Hinzukommen die Irritationen im Zusammenhang mit erwachender, erwachsener Sexualität und das Ringen mit der eigenen sexuellen Identität, wie auch mit den plötzlich sexuell gefärbten Beziehungen zu auch erwachsenen Menschen im Umkreis, z.B. auch Eltern & Pädagogen. Zu schaffen macht den jungen Menschen die Überformungsbildung, die Wissen anhäufen möchte, ohne sich wirklich mit dem Lebensbezug junger Menschen auseinanderzusetzen und den Fährten jugendlicher Neugierde zu folgen. Jugendliche aber brauchen gut vorbereitete sanktionsarme Räume für wertbildende Kommunikation. Sie brauchen nicht länger Kontrolle und Steuerung von außen, sondern sie brauchen verständnisvolle Begleiter und aufmerksame Menschen, die Steuerungshilfe anbieten, aber nicht aufzwingen. Sie wollen Grenzerfahrungen machen, mal der Lerngruppe hinterherhinken, aber auch einmal vorauspreschen, sie wollen das Verhältnis von eigener Wirksamkeit und eigenem eingesetzten Kraftaufwand herausfinden. Der formalistische Gleichklang im Mittelmaß lockt sie nicht hinter dem Ofen hervor, sondern führt eher zu Grenzerfahrungen ganz anderer Art.
Sie brauchen eine durch die erlebte Realität genährte Vorstellung von einer hinreichend guten Zukunft sie selbst und ihren vorausgedachten Standort in der Welt betreffend, wenn sie ihre Kräfte einsetzen sollen…..
Das Buch richtet sich an Lehrer/innen, Pädagogen/innen und Eltern.
Es gibt viele Bücher zum Thema Pubertät und Jugend; aber sehr wenige, die so stark aus der Innenansicht der Jugendlichen selbst heraus agieren und auch bei der Auffaltung der Problembereiche die subjektive Bedeutungsgebung der Jugendlichen so gut im Auge haben. Der Autor hat viele Jahre Handlungsforschung im direkten Kontakt mit Jugendlichen betrieben; im Zusammenhang mit dem mehrfach „bepreisten“ Projekt jugendline.de, hat er allein über 20 verlängerte Wochenenden mit einer festen Gruppe von Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren verbracht und die sanktionsarmen Räume, von denen er in seinem Buch spricht, selbst gestaltet. Über das Jugendprojekt hat er Material von 3 Jahren „Jugendliche beraten Jugendliche“ gesammelt und Einblick in die Fragestellungen junger Menschen bekommen und diese in sein Buch inhaltlich mit eingearbeitet
Das vom Autor initiierte und geführte Projekt jugendline.de - Jugendliche beraten Jugendliche - hat den landesweit ausgeschriebenen Kurt-Senne-Preis gewonnen, der vergeben wurde für die gelungene Verzahnung von Theorie und Praxis und es hat drei weitere bundesweit ausgeschriebene Preise eingeheimst: Oskar-Kuhn-Preis (Gesundheitspräventionspreis der BLEIB-Gesund-Stiftung), den Anerkennungspreis des Hanse-Merkur-Kinderschutzpreises und den 1. Preis "Jugend übernimmt Verantwortung\" der Stiftung Brandenburger Tor der Bankgesellschaft Berlin (Schirmherr war der damalige Bundespräsident Roman Herzog).
Die damalige Kultusministerin von Baden Württemberg und heutige Bundesbildungsministerin, Annette Schavan, war über einige Jahre Schirmherrin des Projektes.
Daneben ist der Autor seit über 20 Jahren zu sozialräumlichen Themen in Schulprojekten tätig
Schwäbischer Schulanzeiger April 2011 Nr. 4, Seite 145
Die Pubertät ist eine aufregende Zeit mit vielen Herausforderungen – für die Heranwachsen-den wie auch für die Erwachsenen in ihrer Umgebung, hier insbesondere für Eltern und Leh-rer. Jugendliche wollen Grenzerfahrungen machen und das beste Verhältnis zwischen eige-ner Wirksamkeit und eingesetztem Kraftaufwand herausfinden. Wie steht man ihnen dabei am besten zur Seite? Der Autor zeigt, wie der schwierige Spagat zwischen verständnisvollem Begleiter und steu-ernder Kontrollinstanz gelingen kann.